Wiederaufnahme „Rostige Rosen“

Die Wiederaufnahme des Gender-Stückes „Rostige Rosen“, dessen >>>> Premiere heute in Stuttgart lief, war erfolgreich. Die Liebste sandte eine Viertelstunde vor eins in der Nacht eine SMS, dass sie nun endlich beim Essen säßen und hernach noch den Wagen vom Theater holen müssten, sodass es mit dem Telefonieren sehr spät werden könnte. „Alles lief sehr gut und sehr viele Zuschauer.“ schrieb sie. Das hat mich sehr beruhigt, nicht nur, weil ihr das Stück sehr am Herzen liegt, sondern vor allem auch deshalb, weil sie, obwohl das Jahr noch so jung ist, in den wenigen Wochen bereits so arg viel Zeit bei Proben verbringen und ständig reisen musste, dazu noch krank war und es unbedingt bräuchte, jetzt einmal etwas zur Ruhe zu kommen. Aber dem wird nicht so sein, da nun in Naumburg die Inszenierung von >>>> „Der Name der Rose“ bevorsteht.

Nun, ich hab dann gesagt, dass wir heute ausnahmsweise mal auf das Telefonat verzichten, da es einfach zu spät wird. Obwohl ich sicher noch ein paar Minuten sitzen werde, bevor ich ins Bett gehe, denn ich höre auf 1FM, meinem bevorzugten Opernsender im Internet, Richard Strauss‘ Oper „Daphne“, die ich auf keinen Fall abbrechen möchte, da ich sie selbst nicht besitze und sie auch nicht sonderlich häufig aufgeführt wird.

Lennart Gogolin
Mein jüngster Sohn Lennart schrieb mir übrigens heute via Facebook aus Irland, er habe einen Fußmarsch von 7 Kilometern in die nächste Stadt gemacht und sich dabei ein bisschen die Landschaft angesehen. Ich muss gestehen, dass ich sehr stolz auf ihn bin, denn ich finde es eine reife Leistung, was er da macht. Ich meine natürlich weniger die Wanderung, als den Umstand, dass er in einem ihm fremden Land für vier Monate ein Praktikum mit Behinderten absolviert. Und da ich ihm das wohl leider nicht recht zugetraut habe, so bin ich jetzt ganz besonders beeindruckt. Na okay, kann man ja ruhig mal zugeben. Mach weiter so Lenny!