Guter Wochenbeginn

Häufig sind die Stockungen, mitunter zu häufig. Sitze seit dem Morgen, nachdem ich die Liebste zur Bahn gebracht hatte, da sie für die letzten Probentage nach München reist, endlich wieder an den Abschlusskorrekturen von „Das Herz des Hais“, die ich wegen der Reise zur Leipziger Buchmesse hatte unterbrechen müssen. Es wird neben meinen täglichen Coachings naturgemäß eng werden, doch hoffe ich trotzdem, dass ich diesmal damit fertig werde, bevor ich am Donnerstag zur >>>>  Premiere von „Lieben und Töten – das kurze Leben des Heinrich von Kleist“ ebenfalls nach München fahre.

Die Uraufführung des Jungen Schauspielensemble München findet am Donnerstag, den 31. März im Kleinen Theater Haar, München-Haar statt, Vorstellungsbeginn ist 20 Uhr. Wer also noch Lust auf Kleist bzw. Jutta Schubert hat, der trifft uns dort.

Stockungen hat es auch mit meiner Durchmusterung der Verdi Opern gegeben. Einerseits ebenfalls wegen Leipzig, dann aber auch, weil ich mich zwischenzeitlich ablenken ließ und anderes gehört habe, was freilich nicht unwichtig, da neu für mich war. So hatte ich, als wir in Frankfurt waren, um Abisag Tüllmanns Ausstellung mit Bildreportagen und Theaterfotografien im Historischen Museum zu sehen, das ab heute abgerissen wird, Alexander Dargomizhskys Oper „The Stone Guest“ gefunden, eine Einspielung des Bolshoi Theatre Orchestra unter de Dirigat von Andrey Chistiakov. Außerdem war mir Prokofievs aufregendes Werk „War and Peace“ in der von der Kirov Oper unter Valery Gergiev eingespielte Aufnahme begegnet. Hinzu kam, dass ich nach Verdis „Oberto“, dem „König für einen Tag“ und „Nabucco“ mit „I Lombardi“ hätte weitermachen müssen und dabei ärgerlicherweise feststellte, dass mir diese Oper fehlt, abgesehen und einigen Arien in meiner Sammlung verschiedener Interpreten, sodass ich da erst eine Bestellung aufgeben musste. Ich höre demzufolge nun schon seit mehreren Tagen immer wieder „Ernani“, wovon ich wie meist bei Verdi mehrere Einspielungen besitze.

Mein Gefühl sagt mir freilich auch, dass ich die Zeit seit der Messe dringend gebraucht habe, um mich von >>>>  „Calvinos Hotel“ frei zu machen und für neue Arbeiten zu öffnen. Wozu übrigens jetzt auch wieder eine ganze Reihe von Rezensionen gehören soll, da mir diese Art des Schreibens sehr viel Spaß macht. Nach der bereits in der letzten Woche verfassten Arbeit über Einar Schleef hat HD auf „Glanz&Elend“ nun zuletzt von mir die >>>>  Denis Johnson-Besprechung eingestellt. Ich habe zusätzlich eine eigene Unterseite mit meinen >>>>   Rezensionen eingerichtet, auf der ich in den nächsten Tagen zwischendurch die bisherigen Arbeiten einstellen werde, um sie zentral zu sammeln.