Immer noch Korrektur „Das Herz des Hais“

Seit 09:00 wieder in der Korrektur, dazu Zemlinskys „Eine Florentinische Tragödie“; interessanter Kontrast zur Stimmung meines Textes, der in der dänischen Inselwelt Fünens spielt. Kenne freilich Zemlinsky viel zu wenig und werde da etwas nachholen müssen.
Das Manuskript „Das Herz des Hais“, das ich im letzten Spätherbst schon einmal für fertig hielt, leistet noch Widerstand und will also umworben sein. Ich hatte es freilich gegen Jahresende der Liebsten zur abschließenden Durchsicht gegeben. Da es bis in den Februar bei ihr lag und sie überhaupt nur infolge der anderthalbwöchigen Krankheitsphase dazu kam, es zu lesen, so ist aus der Schlussfassung nun eine Frühjahrsarbeit geworden. Ich will hoffen, dass ich bis zur Fahrt zur Leipziger Buchmesse damit durchkomme, wobei ich noch Zeit einrechnen muss, um die Lesungen aus >>>> „Calvinos Hotel“ in Leipzig vorzubereiten.

J., die gestern erst kurz vor Mitternacht von Wiederaufnahmeproben aus Stuttgart gekommen war, musste in der Nacht um 04:15 bereits wieder hoch, da sie den Zug 05:11 erreichen musste, um mit dem Bühnenbildner nach >>>> Naumburg zu fahren, wo sie „Der Name der Rose“ inszeniert . Premiere soll dort am 11. Juni sein.

Nachgetragen sei auch, dass ich mich gestern über die FB-Nachricht meines jüngsten Sohnes gefreut habe. Lennart schrieb, er sei gut in Irland angekommen und dort jetzt im Garten eingesetzt. Er grabe die Erde um und habe bereits Karotten und Spinat gepflanzt. Er arbeitet im Rahmen seiner Ausbildung für 4 Monate in >>>>  Ballytobin für eine Organisation namens Camphill, die in ganz Irland Behinderte betreut.

So, jetzt weiter im Manuskript – die Pause sollte gereicht haben, um die Konzentration auf den Text wieder zu schärfen.