Im Nietzsche Dokumentationszentrum Naumburg

Inzwischen bin ich seit dem vergangnen Samstag in Naumburg an der Saale, wo meine Liebste nun schon in der vierten Woche Ecos >>>>  „Der Name der Rose“ für das Sommertheater inszeniert. Ich habe mir für zwei Wochen Arbeit mitgebracht, Handbibliothek zu musikalischen Themen, dazu Entwürfe und Materialsammlungen, die ich durchgehen möchte, um die Vorarbeiten zum Romanprojekt „Die Konzessionen des Herzens“ weiter voran zu bringen. Und ab heute am Dienstag habe ich nun einen sehr angenehmen und inspirierenden Arbeitsplatz im >>>>  Nietzsche Dokumentationszentrum bezogen, den ich bis zu meiner vorläufigen Abreise am 29. Mai zu benutzen gedenke.

Dr. Ralf Eichberg, der Leiter des Dokumentationszentrums, hat mich sehr freundlich aufgenommen, mir das Haus mit dem noch im Aufbau befindlichen Archiv gezeigt und mir einen Arbeitsplatz mit Blick auf die Veranda bzw. den Balkon gegeben, auf dem der kranke Friedrich Nietzsche im Haus seiner Mutter, im Weingarten 18, in den Jahren 1890 bis 1897 so oft gesessen hat, bevor er von der Schwester für die letzten Lebensjahre dann nach Weimar mitgenommen worden ist.

Ich habe heute dort noch nicht für den Roman arbeiten können, da ich noch die Besprechung der Max Frisch Biographie von Julian Schütt für „Glanz & Elend“ schuldig bin, die ich vor meiner Abreise nicht mehr fertig bekam. HD fragte dann heute auch prompt per Mail an, wann ich mit der Rezension so weit wäre; er ist sehr geduldig, denn immerhin war der Frischsche 100. Geburtstag bereits am 15. Mai. Morgen werde ich den Text aber sicher abschließen können, was ich ihm auch so avisiert habe. Mein neuer Arbeitsplatz ist wie geschaffen dafür.

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