In front of …

28. Februar 2012, Wiesbaden - bei Allan Pettersson: Symphony No 13, No 14 und No 8

…  C H A O S  ! –  Der März steht schon wieder ganz dicht bevor, obwohl das Jahr 2012 vom Gefühl her (meinem unvollkommenen) noch gar nicht richtig begonnen haben kann.

Die Liebste ist am Abend nach Süden gefahren, um in Stuttgart und Umgebung Wiederaufnahme-Proben mit Horst Emrich zu absolvieren und außerdem ihre Literaturkurse zu geben, dazu dann morgen nach München, um vom Jungen Schauspiel Ensemble München Michael Stacheders Inszenierung von „Kalteis“ zu sehen.

Die Premiere findet am 29. Februar im Kleinen Theater Haar statt. Danach dann nach Stuttgart zurück, wo sie bis zum kommenden Dienstag zu arbeiten hat.

Ich habe, bevor ich am Samstag nach Mannheim muss, um mit der Philosophie-Gruppe die nächste Sitzung zu Immanuel Kants „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ zu absolvieren, noch einige Tage Zeit, die ich nutzen will, um meine Arbeitsplanung besser zu strukturieren. Das ist dringend erforderlich.

Am morgigen Abend werde ich zudem KD Köhlers Vortrag zur Operette anhören fahren, der in der Musik-Bibliothek stattfindet; hoffentlich ist hinterher noch etwas Zeit für ein privates Gespräch.

In 10 Tagen dann das Literaturfest in Minden, wo ich aus dem Roman „Calvinos Hotel“ lesen soll. Die Lesung ist abends für 19 bis 20 Uhr geplant, meine Fahrkarte und das Hotel für die anschließende Übernachtung sind gebucht.


Freue mich dabei vor allem auch – abgesehen von meiner eigenen Lesung – auf die Lesung von Stefan Noelke, die vorher am Nachmittag stattfinden wird. Er liest wohl aus dem Roman Das Schwanken am Rande der Welt, den ich als erstes seiner Bücher gecoacht habe und an dessen Story ich mich immer noch mit Spannung erinnere.

Danach dann die Leipziger Buchmesse, die Freunde wieder sehen, den Verlag präsentieren – diesmal gleich am ersten Messetag, dem 15. März, abends ab 19 Uhr im Café Anton Hannes im Musikerviertel, Beethovenstraße 17, 04107 Leipzig – wo außer mir Leander Sukov, Phyllis Kiehl, Stefan Sprang, Leonhard F. Seidl, Alban Nikolai Herbst, Carla Berling, Guido Rohm und die Verlegerin Simone Barrientos die neuen Publikationen des Verlages vorstellen werden. Das ist die traditionelle Veranstaltung „Bücher und Eierlikör“ des Verlages und die Bücher dieses Frühjahrs versprechen wirklich einiges!

Am Samstag den 17. März dann, von 17:30 – 18:00 Uhr, lese ich auf der Messe  aus meinem neu aufgelegten Erstlingsroman ‚Seelenlähmung‘, der erstmals 1981 erschien. Ich bin sehr gespannt, ob und wie dieser Roman über den Deutschen Faschismus aus der Situation des Deutschen Herbstes heraus heute aufgenommen werden wird. Notwendig ist er, doch wird der auch willkommen geheißen werden? Veranstaltungsort: Messegelände, Forum Hörbuch+Literatur, Halle 3, Stand B500.

Danach dann zurück nach Wiesbaden, etwas sammeln und am 21. März im Frankfurter Club Jerome, in der Schützenstraße 10, aus meinen phantastischen Texten „Auf der Suche nach dem Ponyclub“ lesen. Beginn ist 20 Uhr und Tischreservierungen sind erwünscht.

Will schauen, dass ich in den nächsten Tagen hier zu den einzelnen Veranstaltungen bzw. Büchern auch inhaltlich noch etwas mehr einstellen kann. Der Monat März ist damit aber auf jeden Fall recht dicht gefüllt, selbst wenn ich von meinen Coachings mal absehe und die Arbeit an meinen eigenen Texten in dieser Zeit fast ganz auf Null herunterfahre. Zudem möchte ich aber noch für den 25. März nach Münster, um die Premiere der Britten-Oper „Peter Grimes“ zu sehen, deren Inszenierung ich ursprünglich zu hospitieren beabsichtigt habe und u.a. wegen all der o.g. Termine absagen musste.

Und eigene Schreibprojekte in diesem Zeitraum? Eigentlich keine, das heißt, ich habe für meine Textsammlung über imaginäre Orte eine Story zum Themenkreis „Auf der Suche nach dem Ponyclub“ angefangen, die von Ernest Hemingway handelt. Sie muss noch abgeschlossen werden; wenn das gelingt, dann lese ich sie in Frankfurt im ‚Club Jerome‘.

PS: Und für den Monatsschluss ist dann am 29. März der Besuch in der Munch-Ausstellung geplant; tun wir mal so, als sei es einfach nur Fun.