Premiere: Das Geheimnis des Alten Waldes

Mein Stück „Das Geheimnis des Alten Waldes“ erfährt seine erste Premiere in diesem Jahr am 04. Mai im Großen Saal des Theaters der Jungen Welt, Leipzig. Möglichkeiten zur Kartenbestellung sowie weitere Aufführungsdaten finden sich auf der Webseite des Theaters.

Ich bin sehr gespannt auf diese Inszenierung. Während meines Besuchs der Leipziger Buchmesse traf ich auch mit einigen der Schauspieler zusammen und unterhielt mich nach einer Abendlesung aus meinem Roman „Das Herz des Hais“ mit dem Darsteller des Oberst Proccolo über seine Rolle. Ich werde am 04. Mai zur Premiere nach Leipzig fahren und würde mich freuen, die/den einen oder anderen meiner treuen LeserInnen dort zu treffen.

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In der Premieren-Ankündigung des Theaters heißt es: Ein großartiger Stoff mitten aus der Geisterwelt der Realität, über die Kindheit und einen einsamen alten Mann.

Der Junge Benvenuto hat einen geheimnisvollen Wald geerbt. Sein Onkel, Oberst Proccolo, hat keinen Sinn für dessen Schönheit und Alter und möchte den Wald abholzen lassen, um Gewinn aus dem verkauften Holz zu erwirtschaften. Benvenuto, der die Bewohner des Waldes und Berges, die Tiere und alten Baumgeister, zu lieben beginnt, steht dem starrköpfigen Oberst dabei zunehmend im Wege. Als Proccolo von dem gefürchteten Wind Matteo hört, der in einer Höhle eingesperrt wurde, befreit er ihn – unter der Bedingung, dass Matteo ihm fortan zu Willen sei. Denn der Oberst hat böse Pläne.

Für den italienischen Autor Dino Buzzati, einen Freund des großen Filmemachers Federico Fellini, waren beileibe nicht nur Menschen und Tiere, sondern viele Erscheinungen der Natur beseelt und führten ein eigenes Leben. Doch Buzzati meinte, die Gabe, die Sprache der Tiere, Pflanzen und Elemente verstehen zu können, ginge auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen verloren. In ihrem mal herben, mal zarten Sprachduktus bewahrt die Theaterfassung von Peter H. Gogolin den Glauben an dieses besondere Vermögen der Kindheit.

Regie: Anne Klinge
Ausstattung: Erwin Bode
Choreografie: Evelyn Iwanow
Musikalische Arrangements: Verena Guido
Mit: Gösta Bornschein, Jonathan Dietze / Maxim Iwanow, Katja Göhler, Ron Holzschuh, Lisa Koelsch, Sven Reese, Reinhart Reimann, Matthias Walter