„Eistage“ im Gefängnis

Mein Theaterverlag bietet gegenwärtig Stücke mit einem ungewöhnlichen Spielort an. Da passt mein Monodrama „Eistage“, denn es spielt in einem israelischen Gefängnis.

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Ich bekam für dieses Stück vor einiger Zeit ein ungewöhnliches „Lob“. Das Berliner Ensemble lehnte die Aufführung meines Dramas ab und schrieb mir dazu, es sei ganz erstaunlich, dass ich mich derart in die Psyche eines Massenmörders einfühlen könne, ob ich vielleicht selbst einer sei? – So schauts an den deutschen Bühnen aus! Statt sich mit der Vergangenheit des deutschen Faschismus auseinanderzusetzen, verleumdet man lieber die Autoren, die es tun.