Fertig: der zweite Korrekturvorgang der Fahnen ist gemeint

Berlin, Sonntag, den 19. Februar 2017, bei Händels "Orlando" unter Hogwood und der AAM

Irgendwie fehlt mir gerade etwas die Puste, denn in einer halben Stunde ist der Sonntag schon vorbei, und ich habe erst jetzt den zweiten Fahnenkorrektur-Durchgang des Romans „Der Mann, der den Regen fotografierte“, den ich ich am 11. Februar begonnen hatte, beenden können. Natürlich hat es mal wieder länger gedauert, als erhofft.

Aber man hofft ja immer vergeblich, selbst wenn man bereit ist, bis um Mitternacht zu arbeiten. Nicht, dass ich seit dem letzten Samstag, als die Arbeit begann, gar nichts anderes getan hätte, aber ausgepowert bin ich jetzt doch.

Was mich allerdings zwischendurch immer wieder sehr entschädigt hat, das ist die Tatsache, dass ich, obwohl ich den Roman selbst geschrieben und sicher dutzende von Malen gelesen habe, von der Geschichte immer wieder regelrecht eingefangen worden bin. Klingt natürlich nach völlig blödsinnigem Eigenlob, aber davon bin ich weit entfernt. Es ist mir so wie mit diesem Roman auch noch nie mit einem der früheren ergangen. Insofern also eine große Ausnahme. Und ich finde, das darf man schon mal anmerken.

Es kam, während ich an dieser letzten Fahnenkorrektur arbeitete, auch die abschließende Version des Buchumschlags; der 53. Entwurf. Und da ich darauf nur zwei Schreibfehler – beziehungsweise zwei fehlende Akzente über dem i bei Chírio gefunden habe, so kann man auch den Umschlag nun als erledigt betrachten. Jetzt müssen nur noch alle tausend Engel im Verlag den Rest erledigen, damit das Buch auch tatsächlich bis zur Buchmesse in Leipzig vorliegt und lieferbar ist.

Ich will mal die Hoffnung nicht aufgeben, denn „Jeden Tag weinen, schnell tot.“ wie die Jolla in meinem Roman „Calvinos Hotel“ sagt. Und wer will das schon.

Machen Sie noch was aus Ihrem Sonntag, nach meiner Uhr hat er noch 7 Minuten. Das ist doch was.

Bleiben Sie glücklich
wünscht Ihnen PHG