2 x Schatten, 1 x Seelenlähmung – verschoben

18. Oktober 2011 - Wiesbaden

Jetzt, nachdem die Herbstbuchmesse und die damit verbundene Lesung seit dem Wochenende ebenfalls der Vergangenheit angehören, will ich kurz notieren, was sich hinsichtlich der Veröffentlichungen getan hat bzw. noch für den Jahresrest ansteht.

Beginnen soll das Nichtrealisierte. Und das ist leider in diesem Herbst die Neuauflage des Romans >>>> “Seelenlähmung”, für den ich seit unserer Rückkehr aus New York zu Augustbeginn bis zum 25. September fast durchgehend gearbeitet hatte und der seit vielen Wochen auch bereits auf amazon etc. angekündigt ist und vorbestellt werden kann. Der Verlag teilte mir wenige Tage vor der Buchmesse leider mit, dass die Druckerei mit der Produktion nicht nachkomme, sodass das Buch erst nach der Messe erscheinen könne, zu meiner Lesung im Hessischen Literaturforum im Dezember sei es aber auf jeden Fall da. Ich habe das nach einigem Überlegen dann abgelehnt, da ich ein Buch, das Wochen nach der Buchmesse erscheint, für ein totgeborenes Kind halte. Ich habe deshalb entschieden, dass der Roman stattdessen pünktlich zur Leipziger Messe im kommenden Frühjahr erscheinen soll. Für die Lesung im Dezember in Frankfurt brauche ich es eh nicht, da diese Lesung von Anfang an als Lesung aus >>>> “Calvinos Hotel” geplant war.

Nun, ich habe demzufolge auf der Lesung des Verlages, die im Rahmen der Buchmesse am vergangenen Donnerstag im >>>> “Jerome” in der Frankfurter Schützenstraße stattfand, auch nicht aus der “Seelenlähmung” sondern aus “Calvinos Hotel” vorgetragen. Die Lesung war ein schöner Erfolg, mit Bücherverkauf und Signieren und fand auch am Tag drauf noch einen mehrfachen Nachhall via Xing und Facebook von Besuchern, die sich bedankten. Vor mir hatte Carla Berling über die kuriosen Anfänge ihres Schreibens berichtet, nach mir kam nach der Pause Alban Nikolai Herbst mit einem Abschnitt aus seiner Reiseerzählung >>>> “Die Fenster von Sainte Chapelle”. Und abschließend las Leander Sukov aus einem work in progress.

Was jetzt noch ansteht, das ist zwei- oder besser dreimal >>>> “Der Schatten Gottes”, das zum Jahresende erscheinende Hörbuch mit meiner Sammlung von “Phantastischen Erzählungen”, aus der Rüdiger Heins für seine Zeitschrift >>>> eXperimenta die Titelerzählung übernommen und das ganze Oktoberheft unter diesen Titel gestellt hat. Heins war übrigens auf die Abendlesung im Jerome gekommen und hatte mir eine Printausgabe dieser sehr aufwendig gemachten Zeitschrift, die auch mit vielen sehenswerten Fotografien aufwarten kann, als Belegstück mitgebracht, worüber ich mich gefreut habe. Die online-Ausgabe kann ebenso wie alle vorhergehenden Nummern dieser Zeitschrift, die bereits seit 2005 erscheint, als PDF von der >>>> eXperimenta-Seite heruntergeladen werden.

Das wäre also “Der Schatten Gottes” eins und zwei, die Titelerzählung im Oktober in der eXperimenta sowie das vollständige Hörbuch zum Jahresende beim Action-Verlag. Eine dritte Nachricht dazu gibt es insofern, als Rüdiger Heins die Hörbuchsprecherin Bettina Römer und mich für den 06. Dezember zu einem Live-Interview in seiner vierwöchigen Sendung auf Radio Rheinwelle eingeladen hat, um in der Zeit von 15 bis 17 Uhr das Hörbuch  und die Arbeit der Sprecherin vorzustellen. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Die Sendung auf Radio Rheinwelle kann im UKW-Bereich auf 92,5 Mhz gehört werden, zudem über Kabel auf 99,85 Mhz und auf 102,7 Mhz.

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eXperimenta im Oktober unter dem Titel “Der Schatten Gottes”

14. September 2011 - Wiesbaden

Die von Rüdiger Heins und seinem Institut für kreatives Schreiben monatlich herausgegebene Literaturzeitschrift eXperimenta wird im kommenden Monat unter dem Titel “Der Schatten Gottes” erscheinen und damit den Titel meiner Sammlung mit ‘Phantastischen Erzählungen’ übernehmen, die im Herbst als Hörbuch beim Action-Verlag erscheinen soll. Die Zeitschriften-Nummer wird den vollständigen Text der Titelerzählung abdrucken, der mit vielen anderen Stories von der Wiesbadener Schauspielerin Bettina Römer für das Hörbuch eingelesen worden ist. Dass Rüdiger Heins mir mitteilte, er habe einen Zeichner beauftragt, meine Story in der Oktober-Nummer mit Bildern zu begleiten, das freut mich dabei ganz besonders. Ich bin gespannt, was mein Text in der Phantasie eines Zeichners an Bildern zu entzünden vermag.

In der November-Nummer ist dann ein längeres Interview mit mir vorgesehen, das auch meiner Arbeit als Literatur-Coach nachfragen wird. Und ein Radio-Gespräch zwischen Rüdiger Heins, der Sprecherin Bettina Römer und mir auf Radio Rheinwelle ist ebenfalls beabsichtigt, sobald das Hörbuch auf dem Markt ist. Ich werde berichten, wenn es soweit ist.

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“Der Schatten Gottes” endlich als Hörbuch

02. Juli 2011 - Wiesbaden

Die Hörbuchfassung meines Erzählbandes >>>>  “Der Schatten Gottes”, der ein Dutzend meiner phantastischen Erzählungen versammelt, sei inzwischen im Schneideraum angekommen und erhalte dort seinen Feinschliff, das schrieb mir vorgestern die Sprecherin des Hörbuches Bettina Römer.

Sie sei allerdings inzwischen ungeduldig. Ja, da hat sie völlig recht, denn das bin ich mittlerweile auch. Aber es braucht halt seine Zeit. Und wenn man die Ankündigung des Verlages berücksichtigt, dann heißt das wohl, dass die Veröffentlichung erst für den Herbst dieses Jahres vorgesehen ist. Was freilich gut mit der Herbstmesse zusammenpaßt.

Mittlerweile gab es sogar mehrfach Anfragen nach einer Printfassung dieser Erzählsammlung, was wohl von Lesern ausgeht, die zuvor meinen im Frühjahr publizierten Roman >>>>  “Calvinos Hotel” gelesen haben. Aber da kann ich leider noch nicht positiv antworten, denn die Publikationstermine meiner nächsten Bücher liegen alle schon bis 2013 fest, sodass meinem Printverlag da wenig Spielraum bleibt.

Im kommenden Herbst wird der Verlag meinen Roman-Erstling >>>> “Seelenlähmung” neu herausbringen, der zuvor beim Verlag Kiepenheuer & Witsch als Hardcover und in Englischer Broschur erschienen war.

Im kommenden Frühjahr 2012  soll dann zur Leipziger Messe mein neuer Roman “Das Herz des Hais” erscheinen, der die Geschichte zweier Schwestern erzählt, die sich nach vielen Jahren der Trennung wieder begegnen und miteinander auskommen müssen, weil die eine an Krebs erkrankt ist und sterbend wird, während die andere ihr Erbe übernehmen soll. Eine Situation, in der viele Verletzungen aufbrechen und die Geheimnisse der Familie ans Licht gezerrt werden müssen. Ich denke, es wird ein Buch sein, das vor allem auch in sexueller Hinsicht Aufsehen erregen wird, da es Geschlechterverhältnisse schildert, die so  bisher nicht auf der Tagesordnung sind. Na, ich bin gespannt.

Damit hätten wir also den Herbst 2011 für die “Seelenlähmung” vorgesehen und das Frühjahr 2012 für den Roman “Das Herz des Hais”. Im Herbst 2012 soll dann eine weitere Neuaufnahme eines meiner früheren Romane folgen, nämlich die des Romans “Kinder der Bosheit”, für den ich den Preis der Deutschen Akademie Villa Massimo bekommen habe. Die Neuauflage dieses Romans freut mich besonders, weil er einen Einblick in eine Welt gibt, die seither verschwunden ist. Da werden also Entdeckungen möglich sein.
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Herbstprogramm des Verlages mit Neuauflage meines Romans “Seelenlähmung”

19. Mai 2011 - Naumburg

Heute kam von der Presseabteilung der >>>>  Kulturmaschinen der Prospekt mit dem Herbstprogramm, in dem u.a. auch die Neuauflage meines Romans “Seelenlähmung” angekündigt ist.

Der Verlag schreibt zum Inhalt: Ein Roman, der inhaltlich geprägt ist von deutscher Vergangenheit und Gegenwart. Die siebziger Jahre in Westdeutschland sind angefüllt vom Vergessenwollen der Alten und Wissenwollen der Jungen. Und manche Junge verzweifeln daran, erliegen der Lähmung ihrer Seele. Der Titel des Romans „Seelenlähmung“, mit dem Peter H. Gogolin für den Aspekte-Literaturpreis vorgeschlagen war, wurde zu Beginn der 80ger Jahre zu einer allgemeinen Metapher für den Gemütszustand der Generation nach der Studentenrevolte von 68 und dem Deutschen Herbst. Der Autor erhielt für den Roman den Literaturförderpreis der Hansestadt Hamburg.

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Von der Lesereise zurück

29.04.2011 - Wiesbaden

Potsdam und Berlin waren sehr schön und trotz des enormen Polizeiaufgebotes wegen des Nato-Außenministertreffens ein Erlebnis. Ich hatte sogar ein längeres Gespräch mit einem Polizisten in voller Einsatzmontour, der aus der Nähe von Mainz kam.

Die Lesung im Café Rückholz in Potsdam war zwar infolge recht miserablen Wetters nur unzureichend besucht, aber die Örtlichkeit, ihre Betreiber und mein Auftritt dort haben mir trotzdem sehr gut gefallen, sodass ich absolut zufrieden war. Nicht mal die beiden ignoranten Franzosen haben gestört, die sich während meiner Lesung nicht entblödeten, sich einfach weiter laut zu unterhalten. Sie verschwanden dann vor dem zweiten Teil der Lesung.

Am Tag drauf las ich gemeinsam mit Alban Nikolai Herbst, Simone Barrientos und Leander Sukov. Es war ein wirklich sehr schöner Abend, bei der die Verlegerin sogar auf einem Stuhl tanzte; wann hat man sowas schon einmal erlebt.

Eine Reihe von Gästen war aber auch wegen mir gekommen, so meine beiden Berliner Coachees Tina Molin und Andree Bock, die beide gegenwärtig an ihrem ersten Roman schreiben. Dazu ein Herr Rausch, der via Ria Endres zu mir gekommen war, ohne dass ich ihm allerdings helfen konnte und wollte. Außerdem bot die Lesung endlich mal Gelegenheit, Ingeborg Szöllösi leibhaftig zu treffen. Sie hat ja mehrere Erzählungen von mir veröffentlicht und war nach der Liebsten unter den wenigen ersten Probelesern meines Romans  >>>>  “Calvinos Hotel”. Sie hatte mich damals bezüglich der Schlussfassung sehr bestärkt.

Okay, ich kam krank von der Lesereise zurück, sodass sie mich am Ende weit mehr Zeit gekostet hat, als für die pure Reise notwendig war. Ich bin erst seit zwei Tagen wieder einigermaßen vollständig auf dem Damm. Aber es war doch entscheiden wichtig, denn erstens habe ich dadurch einen sehr guten Kontakt mit dem Verlag und seinen Mitarbeitern gewonnen, was mir wichtig ist. Zweitens haben mir meine Auftritte gezeigt, dass ich noch mit Ruhe und Sicherheit zu lesen verstehe. Und drittens hilft mir diese Reise, mich von “Calvinos Hotel”  nun endlich zu lösen und die Tür zu ganz neuen Arbeiten aufzustoßen. Eben dies ist entscheidend.

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Das Wiesbadener Tagblatt stellt “Calvinos Hotel” vor

Raffiniert auf mehreren Ebenen

05.04.2011 – WIESBADEN

Von Anja Baumgart-Pietsch

GESPRÄCH: Der Wiesbadener Autor Peter H. Gogolin und sein neues Buch „Calvinos Hotel“


Richard Thallmann ist General bei der deutschen Luftwaffe. Er ist an Einsätzen und Planungen der NATO im Bosnien-Krieg beteiligt. Und er hat eine farbenreiche Lebensgeschichte, die sich zwischen Deutschland und Italien abgespielt hat. >>>>  Mehr lesen

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Mein neuer Roman “Calvinos Hotel”

kann ab sofort über die Verlagsseite der Berliner Kulturmaschinisten bestellt werden. PORTOFREI selbstverständlich! Auf der Seite befindet sich auch ein vollständiges Kapitel als Leseprobe. Eine Bestellung über Amazon ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

“Calvinos Hotel” ist ein deutsch-italienischer Familienroman um zwei dramatische Liebesgeschichten, deren erste dazu führt, dass die zweite tragisch scheitert.

Greta steht während ihres ganzen Lebens zwischen zwei Männern, dem deutschen Komponisten Eduard Thallmann und dem lebenstüchtigen italienischen Geschäftsmann Enrico Calvino. Das Wissen um das Geheimnis, das sie in der Vergangenheit untrennbar mit beiden Männern verband, nimmt sie mit ins Grab.

Nach ihrem Tod deckt ihr ältester Sohn Richard, der Erzähler des Romans, ihr Geheimnis auf. Viel zu spät erkennt er dadurch die Ursache seines wurzellosen Daseins und maßgeblicher Katastrophen, die ihm die Liebe seines Lebens zerstörten und deren Auswirkungen bis in die Gegenwart hineinwirken, sodass er gezwungen ist, völlig neu zu beginnen.

Ein deutsch-italienischer Gegenwartsroman, dessen Spannungsbogen sich über ein halbes Jahrhundert spannt, von den letzten Monaten des 2. Weltkrieges über die 50ger Jahre der Bundesrepublik bis in die Jahre des Bosnien-Krieges 1994/95. Calvinos Hotel zeigt, dass die Ereignisse der großen Weltgeschichte dem Leben der Menschen niemals äußerlich sind sondern mitten durch ihr Herz hindurchgehen.

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Zur Erinnerung an Marie Luise Kaschnitz

Marie Luise Kaschnitz, Autorin wunderbarer Erzählungen, die meine Jugend begleitet haben, wäre am 31. Januar 100 Jahre alt geworden.

Eines Ihrer Gedichte habe ich vor Jahren meiner inneren Bibliothek hinzugefügt. Es geht so:

ZIEMLICH VIEL MUT

Ich finde doch, daß ziemlich viel Mut in der Welt ist,
Wenn man die Tage bedenkt, an denen es gar nicht recht hell wird.
Und die Jahre ganz ohne Hoffnung. Wenn man bedenkt,
Daß es gar niemanden gibt, der nicht seine Sorgen hätte,
Zumindest diese: Kind, was wird dir geschehen?
Und wir wissen doch alle, wie sehr wir mißtrauen
Dem Dach über unserem Kopf und der Erde zu unseren Füßen,
Und daß keiner von uns mehr sagen mag: Rose, Schwester
Und Bruder Tod und Ewigkeit.

Und doch hab ich heut gesehen, wie einer die Buche
Pflanzte, den dürren Stecken, und sah zu ihr auf,
Als wölbe sich schon über seinem Haupt die Krone.
Den ganze Tag hab ich Lastwagen fahren sehen
Voll Bretter und Schwellen, voll Balken und roter Ziegel.
Ich sah mein eigenes Gesicht im Spiegel
Als ich fortging, dir zu begegnen.
Wie war es voll Freude.

Wer sich ausführlicher über Marie Luise Kaschnitz informieren möchte, der findet sehr viele Informationen auf der Webseite “Der Kaschnitz zum Hundertsten“.

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Ankündigung von “Calvinos Hotel” im “Buchmarkt”

Das Magazin “Buchmarkt” berichtet heute über das im Frühjahr erscheinende Buch “Calvinos Hotel” von Peter H. Gogolin, schreibt die Verlegerin Simone Barientos auf Facebook: “Vielfach ausgezeichnet ist Kulturmaschinen-Autor Peter H. Gogolin. In Calvinos Hotel, einem Schlüsselort seines Romans, treffen sich die Figuren zu einem Reigen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

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Der Fall Demjanjuk

Am Montag, 30. November 2009, begann vor dem Münchner Schwurgericht der vielleicht letzte große NS-Prozess in der Bundesrepublik. Angeklagt ist der 89-jährige Ivan Demjanjuk.
Mein Stück “E i s t a g e” setzte sich bereits vor einigen Jahren auf der fiktiv-theatralen Ebene mit dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher auseinander und versuchte dabei den erst durch die Nürnberger Prozesse in die Rechtssprechung gelangten Schuldbegriff zu beleuchten.

Der Prozess stößt international auf großes Interesse. Das Verfahren sei ein “ein klares Zeichen für die Nachwelt, dass Verbrechen nicht ungesühnt bleiben”, sagte der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn. Siegfried Kauder (CDU), der Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag nannte den Prozess historisch. Es sei der erste Fall, in dem ein Nichtdeutscher, der derartig schwere Straftaten begangen hat, in Deutschland vor Gericht gestellt wird. Michel Friedman, der frühere Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, der zum Prozess nach München kam, sagte: ”Es ist wichtig, noch einmal zu erleben, wozu Menschen fähig waren im Dritten Reich.”

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Quelle: www.br-online.de

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Eine Initiative für bessere Bücher

13.08.2009 – WIESBADEN – Von Anja Baumgart-Pietsch

wi-tagblatt

LITERATURBÜRO Peter Gogolin bietet eine Autorenausbildung an

“Es reicht nicht, darauf zu hoffen, dass künftig bessere Bücher geschrieben werden. Man muss selbst Hand anlegen!”, schreibt Peter H. Gogolin auf seiner Homepage. Der in Wiesbaden lebende, in Schleswig-Holstein geborene Autor hat es sich seit 1994 zum persönlichen Anliegen gemacht, “dass künftig bessere Bücher geschrieben werden” – und zwar nicht (nur) aus seiner eigenen Feder.

Gogolin hat ein Literaturbüro gegründet und bietet eine Autorenausbildung an. (weiter lesen)

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“Eistage”

d a s  Stück zum vermutlich letzten großen Kriegsverbrecherprozess in Deutschland


Der Dienstausweis, der Demjanjuk im KZ ausgestellt worden sein soll.SS-Dienstausweis, der Demjanjuk im KZ Sobibor ausgestellt wurde.

Deutschland steht der vermutlich letzte große Kriegsverbrecherprozess bevor. Der mutmaßliche ukrainische Massenmörder aus Treblinka, John Iwan Demjanjuk wartet seit dem 12. Mai 2009 in Stadelheim auf den Prozess.

Lesen Sie zum Fall Demjanjuk mein Monodrama “Eistage“. Zu bestellen beim Theaterstückverlag, München.

Peter H. Gogolins Monodrama thematisiert nicht vordergründig die gegenwärtige Medienaktualität des Falls Demjanjuk. Der Autor schrieb das Stück bereits nach der 1993 vom Obersten Israelischen Gerichtshof verfügten Freilassung Demjanjuks, der zuvor in Israel zum Tode vorurteilt worden war. Gogolins Themen sind die Fragen der menschlichen Identität und der persönlichen Verantwortlichkeit für das eigene Handeln, die mit den Nürnberger Prozessen erstmals ethische Grundlage der Rechtssprechung wurden und seit der Einrichtung des Internationalen Gerichtshofs für Menschenrechte in DenHaag weltweite Verbindlichkeit beanspruchen.

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Schnee auf neuen Gipfeln

Nun gibt es erstaunlicherweise auch meine erste Übersetzung ins Chinesische zu feiern. Xue-Feng sandte mir überraschend die Übersetzung meines Gedichtes “Schnee auf neuen Gipfeln” und hat mir damit eine große Freude gemacht.

berg-und-schnee

Schnee auf neuen Gipfeln

Vor dem Tod
will ich die Einsamkeit suchen
Bäume um mich haben
und in der Stille sein.

Trauere nicht.
Mit ruhigem Herzen werden wir
wenn die Wolken aufreißen
Schnee auf neuen Gipfeln sehen.

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