Archive for the 'Allgemein' Category

Wagner pur, also heute mal ohne das Leben drumrum

06. Dezember 2011, Wiesbaden – Bei Carlos Kleiber – Verdi: La Traviata Von “Der Ring des Nibelungen” hatte ich mir aus dem Shop der Metropolitan Opera in NY die Gesamtaufnahme mitgebracht, die Karl Böhm in den Jahren 1966 und 1967 während der Festspiele in Bayreuth aufgenommen hat. Es ist eine Opern-Markierung, die von diesem Planeten [...]

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Das Meer der Geschichten

Wenn  man bedenkt, dass das ganze Leben ein Meer aus Geschichten ist, ja, dass jeder Tag voll von Geschichten ist, dann muss man zugeben, dass man als Autor an den Geschichten, die man irgendwann einmal für wert befunden hat, niedergeschrieben zu werden, in der Regel viel zu lange gearbeitet und auch hernach vor allem viel [...]

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Geschenke, 57th Street Station und die Fahnenkorrektur

Donnerstag, 22. September 2011 – Wiesbaden: bei Galuppi “La Diavolessa” Bei schönem Frühherbstwetter heute am Nachmittag in der Stadt, da ich noch zwei vorbestellte Geschenke abzuholen hatte, die für den Geburtstag der Liebsten im kommenden Monat eingeplant sind. Mit den Geschenken ist es bei mir immer so, dass es zwei, drei Monate vor dem Termin [...]

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Endlich in der Fahnenkorrektur

Dienstag, 20 September 2011 – Wiesbaden: bei René Papes erstem Wagner Album Als ich der Liebsten vorhin am Telefon erzählte, dass am Abend nach dem Coaching von Leander die Fahne der “Seelenlähmung” zur Korrektur gekommen sei, da stöhnte sie auf. Denn natürlich wusste sie um meinen Kampf mit der Korrektur der Scan-Fassung des Romans, der [...]

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Lindqvist / Europäischer Rassismus / Wochenende in Berlin

Donnerstag, 15. September 2011 – Wiesbaden: bei Stravinskys “The Rake’s Progress” Seit heute komme ich endlich wieder dazu, meine Lektüre von Sven Lindqvists Reisebericht, oder sollte ich sagen, seiner Geschichtsanalyse, die einem Gang durch die Hölle gleichkommt, zu Ende zu führen. Er nennt seinen Bericht ja ganz konsequent >>>> “Durch das Herz der Finsternis”, womit [...]

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Der Schatten des Saturn – Seelenlähmung, die eigene

Wie sehr man sich mitunter doch im Unklaren über sich selbst befindet! Seit ich nun im zweiten Monat mit RH arbeite und es mir zum Glück gelungen ist, ihn wieder zum Schreiben zurück zu bringen, bin ich sehr massiv mit den Themen Depression und Schreibhemmung konfrontiert. Nun ist es so, dass ich in meinem Coaching [...]

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A Soup of Tomatoes

Die letzten Tage haben mir deutlich gezeigt, dass mich die Korrekturarbeiten an der Scan-Fassung des Romans “Seelenlähmung” völlig blockiert hatten. Tatsächlich hatte ich ja neben dieser Arbeit, mit der ich nach unserer Rückkehr aus den USA begann, kaum noch irgendetwas anderes geschrieben. Meine Blog-Einträge stagnierten ebenso wie meine eigenen Aufzeichnungen im Journal, das ja eigentlich [...]

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“Seelenlähmung” immer noch nicht fertig. Es wird eng.

01. September – Wiesbaden: bei Verdis “La forza del destino” unter Valery Gergiev. Eigentlich hätte ich mit der Durchsicht der Scan-Fassung der “Seelenlähmung” längst fertig sein müssen. Niemals ist mir die Korrektur eines Textes so schwer gefallen. Was umso problematischer ist, als die jetzige Fassung, die ich korrigiere, ja erst den Scan aus der früheren [...]

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Kleine Kriecher

22. August 2011 – Wiesbaden: Bei Verdis “Aroldo” – mit Carol Vaness als Mina, groß! Wer hat das gesagt? Watt, Molloy, Malone, der Namenlose? Ich weiß es nicht mehr. Beckett zuletzt gelesen habe ich sicher vor mehr als 25 Jahren. Aber er hat natürlich recht, wenn er eine seiner unvergleichlichen Figuren dieses “Ich bin  nur [...]

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Kreatives Schreiben: Interview auf Radio Rheinwelle

Von 15:00 bis 17:00 Uhr wird morgen am 16. August 2011 auf Radio Rheinwelle – dem nichtkommerziellen Sender für Wiesbaden, Mainz und Umgebung – in der Reihe eXperimenta ein Live-Interview mit mir zum Thema ‘Kreatives Schreiben und Coaching’ zu hören sein, das Rüdiger Heins führen wird. Heins ist Begründer von INKAS – des INstituts für [...]

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Korrektur der “Seelenlähmung” zieht sich hin

14. August – Wiesbaden – bei Verdi: Simone Boccanegra, mit Leo Nucci + Kiri Te Kanawa Dass mir der Verlag die gescannte Textfassung meines Romans “Seelenlähmung” , der zur bevorstehenden Herbstmesse neu aufgelegt erscheinen wird, Mitte Juli ausgerechnet wenige Tage vor unserer Atlantik-Überquerung mit der Queen Mary 2 zur Korrektur zuschickte, war natürlich ein Problem, [...]

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“Der Name der Rose” – ganz großes Kino!

13. Juni – Wiesbaden – bei Mozart: Cosi fan tutte – Seit dem gestrigen Abend sind wir aus Naumburg zurück, wo am Samstag die Premiere von >>>>   “Der Name der Rose” und gestern dann, wie wir inzwischen wissen, auch die 2. Vorstellung mit großem Erfolg beim Publikum angekommen sind. Beide Aufführungen waren mehr als [...]

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Klopstock, Herbst und Verdi

10. Juni – Wiesbaden – Verdi: Stiffelio Nach der Pause bei meiner Durchmusterung der Verdi-Opern bin ich nun doch wieder etwas weiter gekommen. Gestern “Luisa Miller” und heute der “Stiffelio”. Schaut man den “Stiffelio” inhaltlich an, so handelt es sich im Grunde um ein ziemlich krudes Werk, in dem die Figuren einer protestantischen Sekte angehören [...]

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Name der Rose + die Bamberger Elegien

09. Juni – Wiesbaden – Gounod: Romeo & Juliette Ganz erstaunlich, ich finde meine gelinde Abneigung gegen die französisches Oper leider wieder bestätigt. Gounods ‘Romeo & Juliette’ ist eine seltsame Mischung aus Gefälligkeit, Undramatik und sprachlichem Wohlklang. Gerade höre ich den Kampf zwischen Romeo und Tybalt, bei dem Tybalt stirbt. Das ist ja wahrlich eine [...]

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Ein Tag mit Reinhard Keiser am Gänsemarkt

06. Juni – Wiesbaden – Wagner: Tannhäuser Dass jetzt, während ich schreibe, auf meinem Lieblings-Opernsender 1FM noch der Tannhäuser begonnen hat, ist eine wirkliche Bonusgabe für den Tag, die ich sehr zu schätzen weiß. Dabei bin ich am Morgen in Sachen Oper schon hochgradig  verwöhnt worden, denn infolge meiner Angewohnheit, mich beim Aufstehen von einer [...]

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Zurück zum Text: Konzessionen des Herzens

01. Juni 2011 – Wiesbaden – Bob Dylan: The Minnesota Tapes Bin nun , nachdem ich mich doch weitgehend mit dem Update meines Roman-Schreibprogramms “StoryMill” auf die Version 4.0 angefreundet habe, spontan wieder in die Schreibarbeit am neuen Roman eingetaucht. Seit Dienstagabend nach dem Coaching arbeite ich an einem neuen Kapitel zu “Die Konzessionen des [...]

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Journal des Montags

30. Mai 2011 – Noch bei Heinrich Schütz: Auferstehungshistorie, SWV 50, Capella Fidicinia unter Hans Grüß, Dresdner Kreuzchor unter Martin Flämig Die Tage bis zur Premiere von >>>>  “Der Name der Rose” am 11. Juni im Naumburger Marientor werden für mich ebenso eng werden wie für J., denn ich merke schon jetzt, da ich nach [...]

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Zurück aus Naumburg, Röcken und den Bamberger Elegien

Wiesbaden 30. Mai 11 – Heinrich Schütz: Symphoniae Sacrae III, veröffentlicht 2 Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg, eine einzige Hymne auf den Frieden. Nichts geschieht wie vorgeplant. Als ich meinen zweiwöchigen Aufenthalt in Naumburg vorbereitete, ging ich  davon aus, dass ich auf einen gewissermaßen neutralen Ort treffen würde (wo hat es sowas schon jemals gegeben?), [...]

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Nationalheiligtümer? Wallfahrten?

Am gestrigen Sonntag entschieden wir uns dann doch noch spontan, die Fahrt nach Oßmannstedt zu wagen, obwohl wir ständig damit rechneten, dass die angesagten Gewitter uns davon abhalten würden. J. meinte, dass sie die restlichen Arbeiten für die musikalische Einrichtung auch am Abend noch erledigen könne. Die Fahrt von Naumburg Richtung Weimar, in dessen Nähe [...]

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Der Samstag in Naumburg & Schalke beim Siegen

Sitze noch etwas am Naumburger Marktplatz im späten Nachmittagslicht, bevor ich in die Unterkunft zurückgehe, um Schalke beim Siegen zuzuschauen. Die Liebste musste entgegen unserer ursprünglichen Planung, mit mir gemeinsam zum Wieland nach Oßmannstedt zu fahren, den ganzen Tag im Theater an den Musik-Takes arbeiten und wird es, wenn sie nicht fertig geworden ist, auch [...]

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Adson von Melk, Max Frisch und Barenboim

Gestern schloss ich wie vorgesehen die Besprechung der Max Frisch Biographie von Julian Schütt ab und sandte sie HD am Nachmittag nach München. Nachgelesen werden kann der Text dort nun in “Glanz & Elend – Magazin für Literatur und Zeitkritik” unter dem Titel >>>>  “Plötzlich ein Messer in der Hand”. Wobei mich erstaunte, dass ich [...]

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Im Nietzsche Dokumentationszentrum Naumburg

Inzwischen bin ich seit dem vergangnen Samstag in Naumburg an der Saale, wo meine Liebste nun schon in der vierten Woche Ecos >>>>  “Der Name der Rose” für das Sommertheater inszeniert. Ich habe mir für zwei Wochen Arbeit mitgebracht, Handbibliothek zu musikalischen Themen, dazu Entwürfe und Materialsammlungen, die ich durchgehen möchte, um die Vorarbeiten zum [...]

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Meine Erfahrungen (u. Enttäuschungen) mit John Demjanjuk – 1.Folge

13.05. 2001 – Bei Hoffmanns Undine (Man muss ein neues Leben anfangen, wenn man nicht von dem alten zu Tode gedrückt sein will. … Hör auf, wenn mir das Herz nicht brechen soll!) Unter dem großen Demjanjuk-Artikel “Bis zuletzt keine Entschuldigung” im heutigen Wiesbadener Kurier *, den ich am Nachmittag im Café Goethe las, fand [...]

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Erstaunlich viel gespielt

11.05.2011 – Noch einige Notizen bei Verdis Requiem. Selbstwahrnehmung und Realität, das sind ja meist zwei Paar Schuhe. Mir zumindest geht es schon mitunter so, dass ich permanent tue, entwickle, Ideen generiere, arbeite und arbeite, und dabei denke, es geschehe gar nichts, es gehe nicht voran, die Welt um mich herum würde schlafen  usw. Esoteriker [...]

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Die Konzessionen des Herzens

In vielfacher Hinsicht habe ich zwar in den vergangenen Wochen auch immer wieder am neuen Roman “Die Konzessionen des Herzens” gearbeitet, strukturierend, Material sammelnd, viele Opern hörend (den ganzen Wagner u.a., bei dem ich jetzt seit gestern erneut mit dem “Ring” begonnen habe, heute zweiter Tag “Siegfried”, dazu 13 der 26 Verdi Opern und einiges [...]

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Plötzlich ein Messer in der Hand

Am 15. Mai wird sich der Geburtstag von Max Frisch zum 100. Male ereignen. Ein Jahrestag, den man naturgemäß im Feuilleton begehen muss. So sitze auch ich gegenwärtig noch inmitten meines Bücherverhaus – über Kopfhörer Verdis Oper “La Battaglia Di Legnano” hörend -, um die bei Suhrkamp erschienene Max Frisch Biographie “Biographie eines Aufstiegs, 1911 [...]

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Eine Erinnerung und eine Wut

Heute musste ich, weil ich meine Rezension über Jonathan Lethems Roman >>>> “Chronic City” verlinken wollte, wieder an David Foster Wallace denken, der sich 2008 erhängt hat. Tja, ein Autor, der sich erhängt. Wie finden Sie das? Ich lass das mal hier so stehen. Die gedankliche Verbindung entstand für mich gewissermaßen zwangsläufig. Einerseits natürlich deshalb, [...]

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Der tägliche Wahnsinn?

Nach einem frühlingshaften Nachmittag im Schiersteiner Yachthafen-Café mit viel Wind fuhren wir am Abend in die Stadt, um in den Wiesbadener Kammerspielen, die Premiere von Juttas Stück  >>>> „Der tägliche Wahnsinn“ zu sehen. Ein Abend, bestehend aus 14 Minidramen aus der über Jahre entstandenen Sammlung von kurzen Theatertexten, die die Liebste in einem Zeitraum von [...]

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Schatten Gottes und Naumburg erst später

Sitze noch bei einigen letzten Notizen und höre dabei “Tristan und Isolde”, der Webseite meines Lieblings-Opern-Sender 1 FM kann ich zumindest noch entnehmen, dass es eine Aufnahme unter dem Dirigat von Herbert von Karajan ist, mehr aber leider auch nicht. Nun, egal, die Klarheit des Orchesters und der Stimmen entschädigt für alle fehlenden Informationen. Es [...]

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Wer sind wir eigentlich?

Alle Sicherheiten und erst recht die hier geschriebenen sind handfeste Lügen. Aus Unsicherheit. Die Fiktion hingegen ist keine, doch könnte sie ein Irrtum sein. (Alban Nikolai Herbst: Poetik) Wir legen uns in der Regel keine Rechenschaft darüber ab, aber ich bin sicher, dass wir alle inzwischen gelernt haben, mit einem unvergleichlich viel größerem Maß an [...]

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Lethems Manhatten, Herbst, die Elegien und Rilke

Seit Montag bin ich gedanklich bereits mit der Abreise nach Naumburg beschäftigt, die zwar erst am Wochenende erfolgen soll, mich aber bereits jetzt stark auf meine dort vorgesehene Romanrecherche hin fokussiert. Am Nachmittag des Montag fuhr die Liebste gewissermaßen voraus, da sie mit ihrer Inszenierung von Ecos >>>>   „Der Name der Rose“ heute am [...]

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Der Naumburger Meister und der Spargel

Habe nun doch nahe Aussichten auf eine intensive Vorarbeitsphase am neuen Romanstoff “Die Konzessionen des Herzens”, der in den letzten Wochen, bedingt durch die Buchmesse und u.a. die Lesereise nach Berlin und Potsdam, um >>>>  “Calvinos Hotel” zu promoten, in weite Ferne zu rücken schien. Die Liebste und ich saßen am Nachmittag im Schiersteiner Yachthafen-Café [...]

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Mit der Liebsten in die Kirschen

Ab dem Vormittag schrieb ich unter Begleitung von >>>>   Red Garland’s Piano und Coleman Hawkins Tenorsaxophon auf >>>>  The Bean an meiner Besprechung von Klaus Modicks neuem Roman “Sunset” für Glanz&Elend. Der Text machte mir Spaß, und ich sandte ihn auch gleich nach Abschluss ein, ohne  die Liebste ihn nochmals lesen zu lassen. Sie [...]

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Drei glückliche und ein etwas unglückliches Ereignis

Gestern in der Nacht brachte die Liebste aus Stuttgart die wunderbare Verdi Edition für mich mit, 74 CDs mit allen Opern, zum Teil in verschiedenen Aufnahmen, so den Don Carlos sowohl in französischer als auch in italienischer Sprache. Zudem gehört zu der Kassette das Begleitbuch “Verdi – Tutti i libretti d’opera” von Piero Mioli, sodass [...]

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Wenn die Post pünktlich ist

Eben brachte mir der Bote die in meiner Sammlung noch fehlende Verdi Oper >>>>  “I Lombardi alla prima crociata” sowie >>>>  “Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen”, die Herbstschen Radio-Fantasien über D’Annunzio, Aragon, Powys und Pynchon, auf die ich schon vor der Fahrt nach München gewartet hatte. Das Ergebnis ist, ich werde mich [...]

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Ernani, Hai und Kleist

Tatsächlich habe ich Verdis Oper >>>>  “Ernani” in den letzten Tagen etwa ein Dutzend Mal gehört; auch jetzt liegt die Musik unter meinem Schreiben. Ich besitze drei Einspielungen und bevorzuge davon mit Vorsprung die Aufnahme unter Thomas Schippers, mit Leontyne Price als Elvira und Carlo Bergonzi in der Rolle des Rebellenführers Ernani. Diese Einspielung hat [...]

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Der Idiot der Familie

Ich merkte über Tag, dass … (habe eben kurz geschwankt, ob ich ‘merkte’ oder ‘bemerkte’ schreiben sollte. Entschied mich dann gegen ‘bemerkte’, da für mein Sprachgefühl im ‘bemerken’ ein längerer Zeitraum gemeint ist, während das ‘merken’ kurz, gar augenblicklich erfolgt. Keine Ahnung, ob es nur mir so geht; weder Wahrig noch Duden vermerken (sic!) da [...]

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Guter Wochenbeginn

Häufig sind die Stockungen, mitunter zu häufig. Sitze seit dem Morgen, nachdem ich die Liebste zur Bahn gebracht hatte, da sie für die letzten Probentage nach München reist, endlich wieder an den Abschlusskorrekturen von “Das Herz des Hais”, die ich wegen der Reise zur Leipziger Buchmesse hatte unterbrechen müssen. Es wird neben meinen täglichen Coachings [...]

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In allem steckt die Zeit II

Schrieb nach der kurzen Visite zu H.s 78. Geburtstag am Nachmittag noch den Schluss der Besprechung zu Einar Schleefs Foto- und Erzählband >>>>  “Ich habe kein Deutschland gefunden” und sandte den Text eben an die Redaktion. Dabei ungewollt wieder entdeckt, wie sehr alles vom Vergehen der Zeit belastet ist, wie ich gestern schrieb. Ich fand [...]

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Brontë Schwestern und Einar Schleef

Seit die Liebste am Morgen nach Stuttgart fort ist, um die Produktion um die >>>>  Geschwister Brontë vorzubesprechen, sitze ich und schreibe an meiner Besprechung des Bandes >>>>  “Ich habe kein Deutschland gefunden”, der Prosatexte und Fotografien des vor 10 Jahren verstorbenen Einar Schleef versammelt. Ich neige zwar wie immer, wenn ich zügig an einem [...]

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In allem steckt die Zeit

Sitze noch bei Glucks “Ezio”, um mich nach dem Tag etwas zu sammeln und auch einige Eindrücke vor dem Verschwinden zu bewahren. Da ich die Gluck Oper über das Internetradio höre und dort die ausgestrahlten Werke notorisch schlecht dokumentiert sind, so weiß ich leider nicht, ob ich den “Ezio” in der ersten oder der zweiten [...]

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Aus Leipzig zurück

Die Liebste und ich sind von der Leipziger Messe zurück. Noch etwas müde sind wir dabei, uns wieder um die liegengebliebene Arbeit zu kümmern. Natürlich stehen wir momentan mitten im Chaos. Die Verlegerin hat die Messe als großen Erfolg für den Verlag bezeichnet, was mich enorm freut. Steht zu hoffen, dass sich das fortsetzt. Am [...]

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Über die Oper schreiben, ein Versuch

Da ich mich zu Monatsbeginn entschieden habe, eine vollständige Durchmusterung* aller Verdi Opern durchzuführen, die bisher auch tatsächlich Fortschritte gemacht hat, so habe ich nachträglich beschlossen, dass es nur notwendig und angemessen ist, wenn ich zu jeder Oper hier im BLOG auch etwas schreibe. Ich möchte freilich gleich hinzufügen, dass ich das vor allem als [...]

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Wiederaufnahme “Rostige Rosen”

Die Wiederaufnahme des Gender-Stückes “Rostige Rosen”, dessen >>>> Premiere heute in Stuttgart lief, war erfolgreich. Die Liebste sandte eine Viertelstunde vor eins in der Nacht eine SMS, dass sie nun endlich beim Essen säßen und hernach noch den Wagen vom Theater holen müssten, sodass es mit dem Telefonieren sehr spät werden könnte. “Alles lief sehr [...]

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Heute mit Salome

Während meine Nachbarn Arme voller Stangenweißbrot durchs Treppenhaus schleppen und demzufolge wohl eine Wochenendfeier vorbereiten, sitze ich im Korrekturgefängnis meine letzten Hafttage ab. Nun mache ich es natürlich trotz allem gern, obwohl – es gibt immer ein obwohl – ich verstärkt bemerke, dass ich vom langen Sitzen Probleme mit den Beinen bekomme. Durch häufigeres Aufstehen [...]

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Hinter der Frisierkommode

Der heutige Korrekturtag ist zwar noch nicht beendet, aber da ich jetzt für zwei Stunden Sport unterbreche, so sei auch eine kurze Arbeitsnotiz erlaubt. Ich bin recht gut voran gekommen, habe dabei aber stets die Befürchtung, dass ich zu schnell durch den Text gehe, sodass ich mich zwinge, noch langsamer zu lesen und jeden Satz [...]

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Thomas Bernhard-Tag

Am Morgen erblickte ich nach dem Öffnen der Jalousien in der unteren Bibliothek auf dem Lesetisch den Prospekt des Suhrkamp Verlages zum Gesamtwerk Thomas Bernhards. Die Liebste musste ihn vor ihrer Abreise dorthin gelegt haben. Ich blätterte darin und konnte mich nicht dagegen wehren, dass aus dem Tag prompt ein Thomas Bernhard-Tag wurde. Recht eigentlich [...]

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Krater im Text

Während der Korrektur erweisen sich manche Textstellen als regelrechte Krater. Nicht nur, weil man in sie quasi hineinfallen kann und dann viel mehr Zeit mit ihnen verbringen muss, als ursprünglich angenommen, sondern vor allem auch, weil man sie dabei vielleicht erstmals in ihrer wahren Bedeutung für den Roman erkennt, weil man plötzlich sieht, was von [...]

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Immer noch Korrektur “Das Herz des Hais”

Seit 09:00 wieder in der Korrektur, dazu Zemlinskys “Eine Florentinische Tragödie”; interessanter Kontrast zur Stimmung meines Textes, der in der dänischen Inselwelt Fünens spielt. Kenne freilich Zemlinsky viel zu wenig und werde da etwas nachholen müssen. Das Manuskript “Das Herz des Hais”, das ich im letzten Spätherbst schon einmal für fertig hielt, leistet noch Widerstand [...]

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Abbildung und Realität

Vor dem Bildschirm, an dem ich gerade schreibe, steht seit über einem Jahr eine Postkarte. Sie stammt aus dem Frans Hals Museum in Haarlem und zeigt das “Stilleven met vruchten, brood en kaas” von Floris van Dijck aus dem Jahre 1613. Meine Frau und ich sind notorische Postkartensammler. Natürlich würden wir auch jedes Originalgemälde nehmen, [...]

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