Es gibt erfahrungsgemäß viele Dinge, die Sie wissen wollen, bevor Sie sich entscheiden, mir einen Auftrag zu geben bzw. mit mir zusammen zu arbeiten.

1. Was kostet Ihr Coaching?

Die häufigste Frage ist die nach dem anfallenden Honorar für die von mir angebotene Autorenausbildung. Diese Ausbildung dauert zwei Jahre und wird in dieser Form im deutschsprachigen Raum nur von mir angeboten. Im ersten Jahr erlernen Sie dabei das vollständige Handwerk des Schreibens, um dann im zweiten Jahr tatsächlich ein Manuskript zu verfassen, das nicht nur für die eigene Schublade sein soll. Sie werden dieses Manuskript, ob es nun ein Roman ist, eine Erzählsammlung, ein Drehbuch oder gar ein Theaterstück, mit dem Ziel der Angebotsreife schreiben und am Ende den Verlagen anbieten. In dieser Zeit stehe ich Ihnen permanent als Berater zur Verfügung. Die Betreuung durch das Literaturbüro wird Ihnen dabei viele der Hindernisse aus dem Weg räumen, die normalerweise auftauchen.  Dieser Service kostet monatlich 225,– Euro. Überlegen Sie, ob Ihr Schreiben, Ihre Literatur Ihnen dies wert ist, bevor Sie mich kontaktieren.

2. Sind Sie ein Agent?

Nein, das bin ich nicht. Das könnte ich schon allein zeitlich nicht leisten, neben meinem eigenen Schreiben und der Arbeit mit den von mir betreuten Autoren. Ich bin es aber auch ganz bewusst nicht, obwohl mir sehr viele Autoren das über die Jahre immer wieder angedient haben. Warum also nicht? Nun, ganz einfach, weil Agenten die in meinen Augen schlechtesten Literaturvermittler sind. Weshalb? Nun, überlegen Sie einmal. Während sich ein Verlag durchaus  entscheiden kann, ein Buch zu publizieren, das kein finanzieller Erfolg werden wird bzw. werden kann, ist ein Agent niemals in der Lage, sich für ein solches Manuskript einzusetzen. Der Zusammenhang ist einfach. Verlage arbeiten mit einer sogenannten Mischkalkulation. Will sagen, da muss nicht jeder publizierte Titel der absolute Renner sein und in den Charts der Feuchtgebiete nach oben schwimmen. Wichtig ist nur, dass man solche Renner überhaupt hat. Ist dies aber der Fall, dann hat man eine Grundlage, um Titel zu finanzieren, die man für literarisch oder inhaltlich wichtig hält und die man publizieren möchte, obwohl man ihnen keinen großen Publikumserfolg einräumt. Gäbe es dieses Modell der Mischkalkulation nicht, so wären viele Bücher, die aus der Literatur nicht wegzudenken sind, niemals auf den Markt gekommen.

Ein Agent wird so niemals denken. Da gilt eher die Regel, die ich letztens auf einer Webseite offen ausgesprochen fand: “Es gibt oft wundervoll geschriebene Manuskripte, die leider nie ein Geschäft sein werden, und es gibt zuweilen Schrott, der sich wie warme Semmeln verkauft. Wenn wir also Ihr Manuskript ablehnen, dann bedeutet das nicht … ”

3. Kann man auch vorübergehend mit Ihnen zusammenarbeiten?

Außer der Autorenausbildung im zwei Jahre dauernden Coaching-Programm arbeiten wir auch projektbezogen mit Ihnen zusammen. Ob Sie nun an einem Text sitzen, mit dem Sie nicht weiter kommen, zwischendurch Hilfestellung bei Einzelfragen benötigen oder eine Beurteilung Ihrer Arbeit wünschen, wir stehen auf Stundenbasis zur Verfügung, um in enger Zusammenarbeit mit Ihnen die Hürden aus dem Weg zu räumen. Das gilt ebenso für Fragen der Recherche und für ein gründliches Lektorat, für das wir uns an den Honorarsätzen des Verbands Freier Lektoren orientieren. Einen Honorarspiegel zum Vergleich finden Sie hier: http://www.vfll.de/pages/honorare/honorare.php

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