AUSSCHREIBUNGEN
STUTTGARTER AUTORENPREIS 2010
Mit dem »Stuttgarter Autorenpreis 2010« soll ein deutschsprachiges Theaterstück gefördert werden, das das Thema »bedingungsloses Grundeinkommen« dramatisch umsetzt.
DAS BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN
Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens bedeutet ein neues Gesellschaftskonzept. Das deutsche Netzwerk Grundeinkommen hat vier Kriterien festgelegt, durch die sich ein bedingungsloses Grundeinkommen von anderen Modellen der grundlegenden Bedarfssicherung unterscheidet:
a. Existenzsichernde Höhe: Ein Grundeinkommen muss Armut verhindern und gesellschaftliche Teilnahme ermöglichen. Je nach Finanzierungsmodell wird von einem Betrag von 600,– bis 1.500,– Euro ausgegangen.
b. Individueller Rechtsanspruch: Ob jung oder alt, arm oder reich, männlich oder weiblich: prinzipiell bekommt jeder Bürger das Grundeinkommen von der Geburt bis zum Tod garantiert vom Staat ausbezahlt.
c. Ohne Bedürftigkeitsprüfung: Um das Grundeinkommen zu erhalten wird weder das Privatvermögen angetastet, noch gibt es eine Bemessungsgrenze.
d. Ohne Arbeitszwang: Niemand wird dazu genötigt, eine Gegenleistung für sein Grundeinkommen zu erbringen, weder Arbeit noch soziale Dienste.
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
1. Teilnahmeberechtigt am Stuttgarter Autorenpreis sind deutschsprachige Autorinnen und Autoren.
2. Sofern die Rechte nicht beim Verfasser, sondern bei einem Verlag liegen, ist die Einwilligung des Verlages Voraussetzung für die Teilnahme.
3. Mit der Einsendung eines Manuskriptes wird eine Kurzbiographie der Autorin/des Autors erbeten.
4. Die Entscheidung über die Prämierung fällt die Jury.
5. Die Jury kann aus besonderem Grund die Preise in veränderter oder geteilter Form zusprechen.
6. Die Arbeit der Juroren erfordert die Einsendung von 4 gedruckten Kopien des Manuskriptes sowie einer Kopie in digitaler Form (vorzugsweise im PDF-Format).
7. Teilnehmer werden gebeten, ihre Stücke an die folgende Adresse zu senden: Theater tri-bühne, Eberhardstraße 61A, 70173 Stuttgart.
8. Der Einsendeschluss ist der 15. September 2010 (Datum des Poststempels).
PREISE
1. Preis: 10.000 Euro
2. Preis: 7.500 Euro
3. Preis: 5.000 Euro
Das Preisgeld wird von Götz Werner gestiftet.
JURY
Die Jury besteht aus
– Volker Lösch (Regisseur, Staatstheater Stuttgart Schauspiel),
– Enno Schmidt (Filmemacher, »Grundeinkommen – Ein Filmessay«),
– Florian Höllerer (Leiter des Literaturhauses Stuttgart) und
– Edith Koerber (Intendantin, Theater tri-bühne Stuttgart).
PREISVERGABE
Die Preisvergabe wird Mitte November 2010 im Rahmen des Stuttgarter Europa Theater Treffens (SETT 2010) stattfinden. Das Festival wird vom Theater tri-bühne veranstaltet. Teil des Programms wird eine Internationale Koproduktion sein, die das Thema »bedingungsloses Grundeinkommen« ebenfalls behandelt.
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OPERN-WORKSHOP FÜR AUTOREN
Die Neuköllner Oper in Berlin veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung einen kostenfreien Autoren-Workshop.
Der Workshop findet vom 27. bis 30. Oktober 2010 in Berlin statt und wird von dem deutsch-türkischen Schriftsteller und Theaterautor Feridun Zaimoglu und Bernhard Glocksin, dem Künstlerischen Leiter der Neuköllner Oper, geleitet. Er möchte Nachwuchsautoren anstiften, eigene Geschichte(n) über die Erfahrung von Differenz oder aus der Erfahrung von Differenz zu erzählen und weiterzuentwickeln und dabei die Möglichkeiten von Musik im Text zu erforschen als der elementarsten Kultursprache überhaupt.
Bewerbungen und Rückfragen an:
Neuköllner Oper
z.Hd. Frau Lea Jürß
Karl-Marx-Straße 131-133
12043 Berlin
Phone: 0049 30 688907-17
Fax: 0049 30 688907-89
www.neukoellneroper.de
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Kammweg“ – Literaturförderpreis des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen 2011
Veranstalter: Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
Teilnahmeberechtigte: Autorinnen und Autoren, die im Erzgebirge geboren sind oder leben
Genre, Umfang: mindestens 7, höchstens 10 eigenständig verfasste und bisher unveröffentlichte Gedichte in Hochdeutsch oder erzgebirgischer Mundart von beliebiger Thematik.
Die Einsendung muss Name, Alter, Beruf, Anschrift und möglichst die Telefonnummer und Emailadresse des Autors/der Autorin beinhalten.
Ein kurz gefasster Lebenslauf (max. 8 Zeilen) und eine Übersicht über bisherige literarische Veröffentlichungen können beigefügt werden.
Der Wettbewerbsbeitrag muss in sechsfacher Ausführung unter Weglassung des Autorennamens in einem zweiten verschlossenen Umschlag der Einsendung beigelegt werden. Die Arbeit muss eigenständig verfasst und unveröffentlicht sein. Jeder Einsender darf nur einen Wettbewerbsbeitrag einreichen.
Einsendung an:
Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
Kultursekretariat Regionalstelle Erzgebirge
Paulus-Jenisius-Str. 24
09456 Annaberg-Buchholz
Info: 03733 4282712
kammweg@erzgebirge-mittelsachsen.de
Einsendeschluss: 31. Oktober 2010 (Poststempel)
Der Einsender erklärt sich mit seiner Teilnahme automatisch damit einverstanden, dass sein Wettbewerbsbeitrag im Rahmen des Literaturpreises in verschiedenen Medien, immer unter Nennung des Autorennamens, unentgeltlich veröffentlicht werden kann.
Die eingesandten Manuskripte können aus Kostengründen nicht zurückgeschickt werden. Unvollständige bzw. regelwidrige Einsendungen werden nicht berücksichtigt. Der Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen bestätigt den Erhalt der Einsendung und die Teilnahme am Wettbewerb.
Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Vorbehaltlich des Ermessens der Jury werden Förderpreise in einer Gesamthöhe von 1.500 EUR und die Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einer Textwerkstatt vergeben. Die Förderpreisträger werden exklusiv zur Leipziger Buchmesse im März 2011 bekannt gegeben. Die Preisvergabe findet im Mai 2011 im Schloss Schwarzenberg statt. Der Literaturförderpreis „Kammweg“ ist ein Projekt des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen.
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Grenzgänger Stipendium des LCB
Das Förderprogramm „Grenzgänger“, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 31. Oktober 2010 erneut ausgeschrieben. Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa entdecken will, wer eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und auf Recherchereise Richtung Osten aufbrechen möchte, kann sich um Förderung bewerben. Gesucht werden Autoren, die Informationen aus erster Hand sammeln und authentische Orte besuchen wollen und einen eigenen Blick wagen. Die Veröffentlichungen sollen ein breites Publikum erreichen können, zu Diskussionen anregen und zu mehr Verständnis für die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas beitragen. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Fototextbände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch Drehbücher für Dokumentarfilme und Hörfunkbeiträge.
Die „Grenzgänger“ können ihre Werke zudem in öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Für die Durchführung dieser Veranstaltungen stellt die Robert Bosch Stiftung Mittel zur Verfügung. Interessierte Institutionen können finanzielle Unterstützung für Grenzgänger-Veranstaltungen beantragen.
Die Robert Bosch Stiftung führt das Förderprogramm „Grenzgänger“ in Zusammenarbeit mit dem LCB durch. Das Literarische Colloquium übernimmt Beratung und Auswahl der Bewerbungen.
Was kann gefördert werden?
Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 € / 4.000 € / 6.000 € / 8.000 € / 10.000 € beantragt werden, abhängig von Rechercheaufwand und -dauer. Damit sollen die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschusst werden.
Nicht gefördert werden fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Zeitungsartikel, Theaterprojekte, Reiseführer, Sammelbände, Lyrik, Übersetzungsprojekte, Verlags- und Produktionskosten, allgemeine Arbeitsmittel, Bürokosten und Infrastrukturmaßnahmen.
Einsendeschluss: 31. Oktober (Poststempel)
Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die Entscheidung wird Mitte Dezember mitgeteilt.
Regelmäßig aktualisierte Informationen zu bisherigen Veröffentlichungen der Grenzgänger finden Sie auf den Seiten der Robert Bosch Stiftung.
Kontakt:
Literarisches Colloquium Berlin e.V.
Nadja Grabsch (in Vertretung von Inga Niemann)
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Telefon: (030) 816 996 64
E-Mail: grabsch@lcb.de
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