{"id":9070,"date":"2026-08-03T14:15:35","date_gmt":"2026-08-03T12:15:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/?page_id=9070"},"modified":"2026-09-04T13:29:12","modified_gmt":"2026-09-04T11:29:12","slug":"termine","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/?page_id=9070","title":{"rendered":"Termine"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Liebe Mitglieder des PEN Deutschland,<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">am&nbsp;<strong>10. September 2026 um 20.30 Uhr<\/strong>&nbsp;macht unsere bundesweite<em>&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/pen-deutschland.de\/was-mir-wirklich-wichtig-ist-die-freigeist-tour-von-pen-deutschland-zu-gast-beim-ilb-in-berlin\/\"><em><u>frei&amp;geist<\/u><\/em><u>-Tour Station beim Internationalen Literaturfestival Berlin<\/u><\/a>&nbsp;und&nbsp;<strong>PEN-Mitglieder erhalten freien Eintritt<\/strong>, solange unser Kartenkontingent reicht!<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Gast in den Berliner Festspielen sind der&nbsp;<strong>langj\u00e4hrige Auslandskorrespondent und Buchautor Hasnain Kazim<\/strong>,&nbsp;<strong>die &#8222;Chefreporterin Freiheit&#8220; Anna Schneider&nbsp;<\/strong>sowie&nbsp;<strong>der ehemalige Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Thierse<\/strong>. Gemeinsam mit&nbsp;<strong>Matthias Politycki, Schriftsteller und Pr\u00e4sident von PEN Deutschland<\/strong>, sprechen sie \u00fcber das, was sie pers\u00f6nlich derzeit am meisten bewegt. Keiner der drei wei\u00df vorab, welches Thema die anderen mitbringen \u2013 der Ausgangspunkt f\u00fcr ein offenes Gespr\u00e4ch \u00fcber unterschiedliche Perspektiven, dr\u00e4ngende Fragen und das, was ihnen in unserer Gegenwart wirklich wichtig erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss laden wir zu einem Getr\u00e4nk an der Bar der Festival Kitchen ein, um das Gespr\u00e4ch ungezwungen fortzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Termin:<\/strong>&nbsp;10. September 2026, 20.30 Uhr<br><strong>Ort:<\/strong>&nbsp;Berliner Festspiele, Seitenb\u00fchne, Schaperstra\u00dfe 24, 10719 Berlin<br><strong>Mit:<\/strong>&nbsp;Hasnain Kazim, Anna Schneider und Wolfgang Thierse<br><strong>Moderation:<\/strong>&nbsp;Matthias Politycki (Pr\u00e4sident PEN Deutschland)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Freier Eintritt f\u00fcr PEN-Mitglieder<\/strong><br>F\u00fcr unsere Mitglieder steht ein begrenztes Kartenkontingent zur Verf\u00fcgung. Solange der Vorrat reicht, ist der Eintritt kostenlos. Wer dabei sein m\u00f6chte, schreibt uns einfach kurz eine formlose E-Mail an&nbsp;<a href=\"mailto:info@pen-deutschland.de\"><strong><u>info@pen-deutschland.de<\/u><\/strong><\/a>&nbsp;mit Namen und ggf. dem Namen der Begleitperson.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir freuen uns, Sie\/Euch in Berlin zu begr\u00fc\u00dfen!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihr Team der PEN-Gesch\u00e4ftsstelle<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Liebe Freund:innen von Verbrannte Orte,<\/strong><br>vor \u00fcber 93 Jahren loderten in Deutschland die Scheiterhaufen f\u00fcr B\u00fccher. <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Menschen wurden verfemt, verfolgt, aus dem Land gejagt oder ermordet \u2013 weil sie geschrieben, gedacht und widersprochen haben. Verfolgte Autor:innen, Dichter:innen und Denker:innen, deren einziges \u201eVerbrechen&#8220; darin bestand, f\u00fcr eine offene, vielf\u00e4ltige Gesellschaft einzustehen. Wir erinnern an sie nicht als abgeschlossenes Kapitel, das man betroffen zuklappt, sondern weil ihr Kampf heute wieder mitten unter uns tobt.<br>Denn im Kern ging es damals wie heute um dasselbe: um die W\u00fcrde jedes einzelnen Menschen, um das Recht, anders zu sein, anders zu denken, anders zu lieben und zu glauben. Wer B\u00fccher verbrennt, will Vielfalt ausl\u00f6schen. Wer kritische Stimmen zum Schweigen bringt, greift die Menschenw\u00fcrde selbst an. Und diese Angriffe sind nicht Vergangenheit. Wenn in diesem Herbst in Niedersachsen kommunal gew\u00e4hlt wird, in Sachsen, in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, dann steht mehr auf dem Spiel als Sitzverteilungen. Es geht darum, ob wir eine offene, streitbare, vielf\u00e4ltige Gesellschaft bleiben oder ob wieder Platz gemacht wird f\u00fcr die, die genau das bek\u00e4mpfen. Erinnern hei\u00dft f\u00fcr uns deshalb nicht zur\u00fcckblicken und schweigen. Erinnern hei\u00dft hinschauen, Haltung zeigen, laut werden. F\u00fcr Vielfalt, f\u00fcr Freiheit, f\u00fcr die W\u00fcrde aller.<br>Genau dazu will unsere neue Wanderausstellung \u201e<strong>Zwischen Flammen und Freiheit&#8220;&nbsp;<\/strong>anstiften. Sie erz\u00e4hlt von den Menschen, die verfolgt wurden, aber sie ist kein stilles Gedenken. Sie ist eine Aufforderung: Mischt euch ein. Werdet laut. Stellt euch quer, wo Vielfalt und W\u00fcrde angegriffen werden. Wir bringen diese Ausstellung an so viele Orte wie m\u00f6glich, gro\u00dfe wie kleine, weil wir \u00fcberzeugt sind, dass Erinnerung nur dann etwas wert ist, wenn sie uns heute zum Handeln bewegt. Hier ein paar Eindr\u00fccke der letzten Wochen.<br><br><strong>R\u00fcckblick Peitz<\/strong><br>Peitz ist keiner der Orte, die auf den gro\u00dfen Kulturkarten stehen und genau deshalb wollten wir hin. In der Amtsb\u00fccherei haben wir unsere alte Wanderausstellung gezeigt und einen Vortrag gehalten, und was daraus wurde, war ein Abend voller offener, ehrlicher Gespr\u00e4che. Menschen, die sich Zeit nehmen, die nachfragen, die mitdenken. Solche Begegnungen sind der Grund, warum wir immer wieder auch in die kleinen Orte fahren. Dort, wo Erinnerungsarbeit sonst selten hinkommt, w\u00e4chst sie oft am st\u00e4rksten. Wir kommen wieder!<br><br><strong>R\u00fcckblick: Er\u00f6ffnung unserer Wanderausstellung \u201eZwischen Flammen und Freiheit&#8220;<\/strong><br>Was f\u00fcr ein Auftakt! In der Galerie Olga Benario in Berlin-Neuk\u00f6lln haben wir unsere neue Wanderausstellung \u201eZwischen Flammen und Freiheit&#8220; er\u00f6ffnet und \u00fcber 50 Menschen waren gekommen, um mit uns zu starten. Ein herzlicher Ort, kluge und warme Menschen, ein Abend, der Mut macht. Wir sind losgezogen mit dem Gef\u00fchl: Das hier tr\u00e4gt. Und wir wollen es an so viele Orte bringen wie nur m\u00f6glich.<br><br><strong>R\u00fcckblick: Jena Winzerla<\/strong><br>Das Kokont Jena hat unsere Ausstellung wieder mitten in den \u00f6ffentlichen Raum geholt. Vom 14. bis 21. August stand sie in Jena Winzerla, dort, wo die Menschen wohnen und jeden Tag vorbeikommen. Seit dem 21. August ist sie nun noch bis zum 4. September in der Innenstadt zu sehen (Faulloch\/Johannisstra\u00dfe). Genau da geh\u00f6rt Erinnerung hin: nicht nur hinter Museumsglas, sondern auf die Stra\u00dfe, mitten ins Leben.<br><br><strong>Alle Termine im \u00dcberblick<\/strong><br>Unsere neue Wanderausstellung ist ab jetzt viel unterwegs. Hier die laufenden und kommenden Stationen. Vielleicht ist ja auch etwas in eurer N\u00e4he dabei:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>21. August bis 4. September: Jena Innenstadt\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gedenkveranstaltung am 26. August, 14:30 Uhr, Stadtb\u00fccherei<\/li>\n\n\n\n<li>Workshop &#8222;Erinnerung gestalten&#8220; am 3. September 15 Uhr JG Stadtmitte<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>14. August bis 15. Oktober: Galerie Olga Benario, Berlin-Neuk\u00f6lln\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auch hier folgt noch ein offener Workshop<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>31. August bis 10. Dezember: Haus des Humanismus, Berlin\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Er\u00f6ffnung 31. August, 17 Uhr<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>4. September bis 2. Oktober: Stadtb\u00fccherei Wiehl\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Er\u00f6ffnung 4. September, 18:30 Uhr&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>4. September bis 16. Oktober Stadtb\u00fccherei Heinsberg&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>15. September bis 18. Oktober: Theaterhaus Eukitea Diedorf\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Veranstaltung am 20. September<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>28. September bis 9. Oktober: Kahla<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Termine und die laufenden Aktualisierungen findet ihr hier: h<a href=\"http:\/\/ttps\/\/zwischen-flammen-und-freiheit.de\/wiki\/Termine\">ttps:\/\/zwischen-flammen-und-freiheit.de\/wiki\/Termine<\/a><br>Schaut gern immer mal wieder vorbei aud der Seite vorbei. Dort findet ihr die Texte der Ausstellung und viele belgietende Informationen und Biographien.&nbsp;<br><br><strong>Frankfurter Buchmesse<\/strong><br>Auch in diesem Jahr sind wir wieder dabei auf der Frankfurter Buchmesse, dort, wo das gedruckte, das freie Wort gefeiert wird. Es gibt ein neues Hallenlayout: Ihr findet uns diesmal in Halle 3.0, Stand B98. Wie immer mitten unter den kleinen, unabh\u00e4ngigen Verlagen, wo wir uns am wohlsten f\u00fchlen. Kommt vorbei, redet mit uns, streitet mit uns. Wir freuen uns auf euch.<br><br><strong>Unterst\u00fctzt unsere Arbeit<\/strong><br>Ganz ehrlich: Erinnerungsarbeit gibt es nicht umsonst, und sie braucht einen langen Atem. Jede Ausstellung, jeder Vortrag, jede kleine Station in einem Ort wie Peitz lebt davon, dass Menschen wie ihr sie mittragt. Werdet F\u00f6rdermitglied oder spendet, damit wir auch weiterhin dorthin gehen k\u00f6nnen, wo man uns braucht, und nicht nur dorthin, wo es bequem ist:<br><a href=\"https:\/\/blog.verbrannte-orte.de\/mitglied-werden\/\">https:\/\/blog.verbrannte-orte.de\/mitglied-werden\/&nbsp;<\/a><br><a href=\"https:\/\/blog.verbrannte-orte.de\/unterstuetzen\/\">https:\/\/blog.verbrannte-orte.de\/unterstuetzen\/<\/a><br>Danke an alle, die dabei waren, die zuh\u00f6ren, die mitstreiten. Wir sehen uns an einem der n\u00e4chsten Orte.<br>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Euer Team von Verbrannte Orte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">p.s. achja und folgt uns gerne auf den g\u00e4ngigen SocialMedia Plattformen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verbrannte Orte e.V.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Meuchefitz 18<br>K\u00fcsten,&nbsp;NI&nbsp;29482<br>Deutschland<br><a href=\"mailto:info@verbrannte-orte.de\">info@verbrannte-orte.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn erh\u00e4lt Hermann Kesten-Preis 2026 des PEN Deutschland<\/strong> <\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"106\" height=\"106\" src=\"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9221\" srcset=\"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/image.png 106w, https:\/\/www.peter-gogolin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/image-75x75.png 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 106px) 100vw, 106px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hermann Kesten-F\u00f6rderpreis geht an ARTICLE 19<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Pressemitteilung, Darmstadt,<\/strong>&nbsp;<strong>1.9.2026.<\/strong>&nbsp;Der Hermann Kesten-Preis des PEN Deutschland, gestiftet vom Hessischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, geht in diesem Jahr an den guatemaltekischen Journalisten und Verleger Jos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Mit dem Hermann Kesten-F\u00f6rderpreis wird die internationale Menschenrechtsorganisation ARTICLE 19 ausgezeichnet, die sich weltweit f\u00fcr Meinungs- und Informationsfreiheit einsetzt. Der F\u00f6rderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Verleihung der Preise findet am 24. November 2026 um 19 Uhr in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt statt. Durch den Abend f\u00fchrt die Journalistin Sigrid Brinkmann (Deutschlandfunk Kultur).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Najem Wali, Vizepr\u00e4sident und Writers-in-Prison-Beauftragter des PEN Deutschland: \u201eJos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn hat sich trotz jahrelanger Einsch\u00fcchterung, Verfolgung und Haft nicht davon abbringen lassen, sich f\u00fcr die Freiheit des Wortes einzusetzen. Mit dem Hermann Kesten-Preis wollen wir ihn in diesem Kampf unterst\u00fctzen und zugleich einen Journalisten w\u00fcrdigen, der f\u00fcr die Pressefreiheit in Guatemala einen hohen pers\u00f6nlichen Preis gezahlt hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels: \u201eDie Freiheit des Wortes ist eine unverzichtbare Grundlage einer freien und demokratischen Gesellschaft. Jos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn hat unter schwierigsten Bedingungen an dieser \u00dcberzeugung festgehalten und mit viel Mut f\u00fcr unabh\u00e4ngigen Journalismus und gegen Korruption gek\u00e4mpft. Mit dem Hermann Kesten-Preis w\u00fcrdigen wir seinen Einsatz f\u00fcr die Pressefreiheit und setzen zugleich ein Zeichen der Solidarit\u00e4t mit Journalistinnen und Journalisten, die weltweit bedroht und verfolgt werden. Es ist wichtig, dass wir ihre Stimmen h\u00f6rbar machen und ihnen unsere Unterst\u00fctzung zeigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn geh\u00f6rt zu den bekanntesten investigativen Journalisten Guatemalas. 1996 gr\u00fcndete er die Zeitung&nbsp;<em>elPeri\u00f3dico<\/em>, die zahlreiche Korruptionsf\u00e4lle aufdeckte. Zamora und seine Redaktion waren \u00fcber Jahre massiven Einsch\u00fcchterungen und Drohungen ausgesetzt. 2024 wurde er in Abwesenheit mit dem Exzellenz-Preis der von Gabriel Garc\u00eda M\u00e1rquez gegr\u00fcndeten Gabo-Stiftung ausgezeichnet. 2022 wurde er festgenommen,&nbsp;<em>elPeri\u00f3dico<\/em>&nbsp;musste im Mai 2023 sein Erscheinen einstellen. Nach mehr als 800 Tagen in Isolationshaft wurde Zamora im Oktober 2024 aus einem Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis entlassen und unter Hausarrest gestellt. Die Laudatio h\u00e4lt Anne Demmer, ehemalige ARD-Korrespondentin und fr\u00fchere Leiterin des ARD-H\u00f6rfunkstudios Mexiko.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hermann Kesten-F\u00f6rderpreis 2026 geht an die 1987 gegr\u00fcndete Menschenrechtsorganisation ARTICLE 19. Sie setzt sich weltweit f\u00fcr Meinungs- und Informationsfreiheit ein, unterst\u00fctzt Menschen, deren Rechte verletzt werden, und arbeitet mit Partnerorganisationen in mehr als 60 L\u00e4ndern zusammen. Die Laudatio h\u00e4lt Ulrike Winkelmann, Chefredakteurin der&nbsp;<em>taz<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hermann Kesten-Preis w\u00fcrdigt Pers\u00f6nlichkeiten, die sich im Sinne der Charta des internationalen PEN in besonderer Weise f\u00fcr bedrohte, verfolgte und inhaftierte Schriftsteller und Journalisten einsetzen. Zu den bisherigen Preistr\u00e4gern geh\u00f6ren unter anderem G\u00fcnter Grass, Anna Politkowskaja, Liu Xiaobo, Can D\u00fcndar, Gioconda Belli, Philippe Lan\u00e7on, Joan Manuel Serrat und Fabio Stassi. Erstmals im Jahr 2000 stiftete das Hessische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur ein Preisgeld in H\u00f6he von 10.000 Euro. 2022 hob das Ministerium seine F\u00f6rderung f\u00fcr den Preis auf 20.000 Euro an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit 2015 wird zus\u00e4tzlich alle zwei Jahre der Hermann Kesten-F\u00f6rderpreis vergeben, der vor allem die Arbeit von Institutionen und Vereinen w\u00fcrdigt, die sich f\u00fcr inhaftierte Autoren eingesetzt haben. Das Preisgeld stiftet ebenfalls das Hessische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Bisherige Preistr\u00e4ger waren u.a. Gefangenes Wort e.V, Translate for Justice sowie Direkt36 und Mada Masr. 2022 stieg die Preissumme des Hermann Kesten-F\u00f6rderpreises von 3.000 auf 5.000 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pressekontakt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Felix Hille<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PEN Deutschland, Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tel.: 06151-6270823; Mobil: 0157-31382637<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">E-Mail:&nbsp;<a href=\"mailto:f.hille@pen-deutschland.de\">f.hille@pen-deutschland.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/AC26_FBFbanner_500X150.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9305\" srcset=\"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/AC26_FBFbanner_500X150.jpg 500w, https:\/\/www.peter-gogolin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/AC26_FBFbanner_500X150-400x120.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Mitglieder des PEN Deutschland, am&nbsp;10. September 2026 um 20.30 Uhr&nbsp;macht unsere bundesweite&nbsp;frei&amp;geist-Tour Station beim Internationalen Literaturfestival Berlin&nbsp;und&nbsp;PEN-Mitglieder erhalten freien Eintritt, solange unser Kartenkontingent reicht! Zu Gast in den Berliner Festspielen sind der&nbsp;langj\u00e4hrige Auslandskorrespondent und Buchautor Hasnain Kazim,&nbsp;die &#8222;Chefreporterin Freiheit&#8220; Anna Schneider&nbsp;sowie&nbsp;der ehemalige Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Thierse. Gemeinsam mit&nbsp;Matthias Politycki, Schriftsteller und Pr\u00e4sident von PEN Deutschland, sprechen sie \u00fcber das, was sie pers\u00f6nlich derzeit am meisten bewegt. Keiner der drei wei\u00df vorab, welches Thema die anderen mitbringen \u2013 der Ausgangspunkt f\u00fcr ein offenes Gespr\u00e4ch \u00fcber unterschiedliche Perspektiven, dr\u00e4ngende Fragen und das, was ihnen in unserer Gegenwart wirklich wichtig erscheint. Im Anschluss laden wir zu einem Getr\u00e4nk an der Bar der Festival Kitchen ein, um das Gespr\u00e4ch ungezwungen fortzusetzen. Termin:&nbsp;10. September 2026, 20.30 UhrOrt:&nbsp;Berliner Festspiele, Seitenb\u00fchne, Schaperstra\u00dfe 24, 10719 BerlinMit:&nbsp;Hasnain Kazim, Anna Schneider und Wolfgang ThierseModeration:&nbsp;Matthias Politycki (Pr\u00e4sident PEN Deutschland) Freier Eintritt f\u00fcr PEN-MitgliederF\u00fcr unsere Mitglieder steht ein begrenztes Kartenkontingent zur Verf\u00fcgung. Solange der Vorrat reicht, ist der Eintritt kostenlos. Wer dabei sein m\u00f6chte, schreibt uns einfach kurz eine formlose E-Mail an&nbsp;info@pen-deutschland.de&nbsp;mit Namen und ggf. dem Namen der Begleitperson. Wir freuen uns, Sie\/Euch in Berlin zu begr\u00fc\u00dfen! Ihr Team der PEN-Gesch\u00e4ftsstelle Liebe Freund:innen von Verbrannte Orte,vor \u00fcber 93 Jahren loderten in Deutschland die Scheiterhaufen f\u00fcr B\u00fccher. Menschen wurden verfemt, verfolgt, aus dem Land gejagt oder ermordet \u2013 weil sie geschrieben, gedacht und widersprochen haben. Verfolgte Autor:innen, Dichter:innen und Denker:innen, deren einziges \u201eVerbrechen&#8220; darin bestand, f\u00fcr eine offene, vielf\u00e4ltige Gesellschaft einzustehen. Wir erinnern an sie nicht als abgeschlossenes Kapitel, das man betroffen zuklappt, sondern weil ihr Kampf heute wieder mitten unter uns tobt.Denn im Kern ging es damals wie heute um dasselbe: um die W\u00fcrde jedes einzelnen Menschen, um das Recht, anders zu sein, anders zu denken, anders zu lieben und zu glauben. Wer B\u00fccher verbrennt, will Vielfalt ausl\u00f6schen. Wer kritische Stimmen zum Schweigen bringt, greift die Menschenw\u00fcrde selbst an. Und diese Angriffe sind nicht Vergangenheit. Wenn in diesem Herbst in Niedersachsen kommunal gew\u00e4hlt wird, in Sachsen, in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, dann steht mehr auf dem Spiel als Sitzverteilungen. Es geht darum, ob wir eine offene, streitbare, vielf\u00e4ltige Gesellschaft bleiben oder ob wieder Platz gemacht wird f\u00fcr die, die genau das bek\u00e4mpfen. Erinnern hei\u00dft f\u00fcr uns deshalb nicht zur\u00fcckblicken und schweigen. Erinnern hei\u00dft hinschauen, Haltung zeigen, laut werden. F\u00fcr Vielfalt, f\u00fcr Freiheit, f\u00fcr die W\u00fcrde aller.Genau dazu will unsere neue Wanderausstellung \u201eZwischen Flammen und Freiheit&#8220;&nbsp;anstiften. Sie erz\u00e4hlt von den Menschen, die verfolgt wurden, aber sie ist kein stilles Gedenken. Sie ist eine Aufforderung: Mischt euch ein. Werdet laut. Stellt euch quer, wo Vielfalt und W\u00fcrde angegriffen werden. Wir bringen diese Ausstellung an so viele Orte wie m\u00f6glich, gro\u00dfe wie kleine, weil wir \u00fcberzeugt sind, dass Erinnerung nur dann etwas wert ist, wenn sie uns heute zum Handeln bewegt. Hier ein paar Eindr\u00fccke der letzten Wochen. R\u00fcckblick PeitzPeitz ist keiner der Orte, die auf den gro\u00dfen Kulturkarten stehen und genau deshalb wollten wir hin. In der Amtsb\u00fccherei haben wir unsere alte Wanderausstellung gezeigt und einen Vortrag gehalten, und was daraus wurde, war ein Abend voller offener, ehrlicher Gespr\u00e4che. Menschen, die sich Zeit nehmen, die nachfragen, die mitdenken. Solche Begegnungen sind der Grund, warum wir immer wieder auch in die kleinen Orte fahren. Dort, wo Erinnerungsarbeit sonst selten hinkommt, w\u00e4chst sie oft am st\u00e4rksten. Wir kommen wieder! R\u00fcckblick: Er\u00f6ffnung unserer Wanderausstellung \u201eZwischen Flammen und Freiheit&#8220;Was f\u00fcr ein Auftakt! In der Galerie Olga Benario in Berlin-Neuk\u00f6lln haben wir unsere neue Wanderausstellung \u201eZwischen Flammen und Freiheit&#8220; er\u00f6ffnet und \u00fcber 50 Menschen waren gekommen, um mit uns zu starten. Ein herzlicher Ort, kluge und warme Menschen, ein Abend, der Mut macht. Wir sind losgezogen mit dem Gef\u00fchl: Das hier tr\u00e4gt. Und wir wollen es an so viele Orte bringen wie nur m\u00f6glich. R\u00fcckblick: Jena WinzerlaDas Kokont Jena hat unsere Ausstellung wieder mitten in den \u00f6ffentlichen Raum geholt. Vom 14. bis 21. August stand sie in Jena Winzerla, dort, wo die Menschen wohnen und jeden Tag vorbeikommen. Seit dem 21. August ist sie nun noch bis zum 4. September in der Innenstadt zu sehen (Faulloch\/Johannisstra\u00dfe). Genau da geh\u00f6rt Erinnerung hin: nicht nur hinter Museumsglas, sondern auf die Stra\u00dfe, mitten ins Leben. Alle Termine im \u00dcberblickUnsere neue Wanderausstellung ist ab jetzt viel unterwegs. Hier die laufenden und kommenden Stationen. Vielleicht ist ja auch etwas in eurer N\u00e4he dabei: Alle Termine und die laufenden Aktualisierungen findet ihr hier: https:\/\/zwischen-flammen-und-freiheit.de\/wiki\/TermineSchaut gern immer mal wieder vorbei aud der Seite vorbei. Dort findet ihr die Texte der Ausstellung und viele belgietende Informationen und Biographien.&nbsp; Frankfurter BuchmesseAuch in diesem Jahr sind wir wieder dabei auf der Frankfurter Buchmesse, dort, wo das gedruckte, das freie Wort gefeiert wird. Es gibt ein neues Hallenlayout: Ihr findet uns diesmal in Halle 3.0, Stand B98. Wie immer mitten unter den kleinen, unabh\u00e4ngigen Verlagen, wo wir uns am wohlsten f\u00fchlen. Kommt vorbei, redet mit uns, streitet mit uns. Wir freuen uns auf euch. Unterst\u00fctzt unsere ArbeitGanz ehrlich: Erinnerungsarbeit gibt es nicht umsonst, und sie braucht einen langen Atem. Jede Ausstellung, jeder Vortrag, jede kleine Station in einem Ort wie Peitz lebt davon, dass Menschen wie ihr sie mittragt. Werdet F\u00f6rdermitglied oder spendet, damit wir auch weiterhin dorthin gehen k\u00f6nnen, wo man uns braucht, und nicht nur dorthin, wo es bequem ist:https:\/\/blog.verbrannte-orte.de\/mitglied-werden\/&nbsp;https:\/\/blog.verbrannte-orte.de\/unterstuetzen\/Danke an alle, die dabei waren, die zuh\u00f6ren, die mitstreiten. Wir sehen uns an einem der n\u00e4chsten Orte.Herzliche Gr\u00fc\u00dfe Euer Team von Verbrannte Orte p.s. achja und folgt uns gerne auf den g\u00e4ngigen SocialMedia Plattformen.&nbsp; Verbrannte Orte e.V. Meuchefitz 18K\u00fcsten,&nbsp;NI&nbsp;29482Deutschlandinfo@verbrannte-orte.de Jos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn erh\u00e4lt Hermann Kesten-Preis 2026 des PEN Deutschland Hermann Kesten-F\u00f6rderpreis geht an ARTICLE 19 Pressemitteilung, Darmstadt,&nbsp;1.9.2026.&nbsp;Der Hermann Kesten-Preis des PEN Deutschland, gestiftet vom Hessischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, geht in diesem Jahr an den guatemaltekischen Journalisten und Verleger Jos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Mit dem Hermann Kesten-F\u00f6rderpreis wird die internationale Menschenrechtsorganisation ARTICLE 19 ausgezeichnet, die sich weltweit f\u00fcr Meinungs- und Informationsfreiheit einsetzt. Der F\u00f6rderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Verleihung der Preise findet am 24. November 2026 um 19 Uhr in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt statt. Durch den Abend f\u00fchrt die Journalistin Sigrid Brinkmann (Deutschlandfunk Kultur). Najem Wali, Vizepr\u00e4sident und Writers-in-Prison-Beauftragter des PEN Deutschland: \u201eJos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn hat sich trotz jahrelanger Einsch\u00fcchterung, Verfolgung und Haft nicht davon abbringen lassen, sich f\u00fcr die Freiheit des Wortes einzusetzen. Mit dem Hermann Kesten-Preis wollen wir ihn in diesem Kampf unterst\u00fctzen und zugleich einen Journalisten w\u00fcrdigen, der f\u00fcr die Pressefreiheit in Guatemala einen hohen pers\u00f6nlichen Preis gezahlt hat.\u201c Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels: \u201eDie Freiheit des Wortes ist eine unverzichtbare Grundlage einer freien und demokratischen Gesellschaft. Jos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn hat unter schwierigsten Bedingungen an dieser \u00dcberzeugung festgehalten und mit viel Mut f\u00fcr unabh\u00e4ngigen Journalismus und gegen Korruption gek\u00e4mpft. Mit dem Hermann Kesten-Preis w\u00fcrdigen wir seinen Einsatz f\u00fcr die Pressefreiheit und setzen zugleich ein Zeichen der Solidarit\u00e4t mit Journalistinnen und Journalisten, die weltweit bedroht und verfolgt werden. Es ist wichtig, dass wir ihre Stimmen h\u00f6rbar machen und ihnen unsere Unterst\u00fctzung zeigen.\u201c Jos\u00e9 Rub\u00e9n Zamora Marroqu\u00edn geh\u00f6rt zu den bekanntesten investigativen Journalisten Guatemalas. 1996 gr\u00fcndete er die Zeitung&nbsp;elPeri\u00f3dico, die zahlreiche Korruptionsf\u00e4lle aufdeckte. Zamora und seine Redaktion waren \u00fcber Jahre massiven Einsch\u00fcchterungen und Drohungen ausgesetzt. 2024 wurde er in Abwesenheit mit dem Exzellenz-Preis der von Gabriel Garc\u00eda M\u00e1rquez gegr\u00fcndeten Gabo-Stiftung ausgezeichnet. 2022 wurde er festgenommen,&nbsp;elPeri\u00f3dico&nbsp;musste im Mai 2023 sein Erscheinen einstellen. Nach mehr als 800 Tagen in Isolationshaft wurde Zamora im Oktober 2024 aus einem Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis entlassen und unter Hausarrest gestellt. Die Laudatio h\u00e4lt Anne Demmer, ehemalige ARD-Korrespondentin und fr\u00fchere Leiterin des ARD-H\u00f6rfunkstudios Mexiko. Der Hermann Kesten-F\u00f6rderpreis 2026 geht an die 1987 gegr\u00fcndete Menschenrechtsorganisation ARTICLE 19. Sie setzt sich weltweit f\u00fcr Meinungs- und Informationsfreiheit ein, unterst\u00fctzt Menschen, deren Rechte verletzt werden, und arbeitet mit Partnerorganisationen in mehr als 60 L\u00e4ndern zusammen. Die Laudatio h\u00e4lt Ulrike Winkelmann, Chefredakteurin der&nbsp;taz. Der Hermann Kesten-Preis w\u00fcrdigt Pers\u00f6nlichkeiten, die sich im Sinne der Charta des internationalen PEN in besonderer Weise f\u00fcr bedrohte, verfolgte und inhaftierte Schriftsteller und Journalisten einsetzen. Zu den bisherigen Preistr\u00e4gern geh\u00f6ren unter anderem G\u00fcnter Grass, Anna Politkowskaja, Liu Xiaobo, Can D\u00fcndar, Gioconda Belli, Philippe Lan\u00e7on, Joan Manuel Serrat und Fabio Stassi. Erstmals im Jahr 2000 stiftete das Hessische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur ein Preisgeld in H\u00f6he von 10.000 Euro. 2022 hob das Ministerium seine F\u00f6rderung f\u00fcr den Preis auf 20.000 Euro an. Seit 2015 wird zus\u00e4tzlich alle zwei Jahre der Hermann Kesten-F\u00f6rderpreis vergeben, der vor allem die Arbeit von Institutionen und Vereinen w\u00fcrdigt, die sich f\u00fcr inhaftierte Autoren eingesetzt haben. Das Preisgeld stiftet ebenfalls das Hessische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Bisherige Preistr\u00e4ger waren u.a. Gefangenes Wort e.V, Translate for Justice sowie Direkt36 und Mada Masr. 2022 stieg die Preissumme des Hermann Kesten-F\u00f6rderpreises von 3.000 auf 5.000 Euro. Pressekontakt: Felix Hille PEN Deutschland, Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt Tel.: 06151-6270823; Mobil: 0157-31382637 E-Mail:&nbsp;f.hille@pen-deutschland.de<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-9070","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9070","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9070"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9070\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9412,"href":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9070\/revisions\/9412"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.peter-gogolin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9070"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}