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Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki

Zum 81. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima (6. August) und Nagasaki (9. August) laden das Münchner Friedensbündnis und das Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus am Donnerstag, 6. August 2026, um 19.30 Uhr zu einer Gedenk- und Mahnveranstaltung auf den Münchner Marienplatz ein. Sie endet gegen 21.20 Uhr mit einem Kerzenkreis und einer Gedenkminute für die Opfer sowie für die bis heute Leidtragenden von Atomwaffentests und Uranabbau.

Wenn US-Präsident Donald Trump mit der Auslöschung der iranischen Zivilisation und russische Politiker wie Dmitri Medwedew mit Atomwaffeneinsätzen gegen europäische Großstädte und Machtzentren drohen, zeigt sich, wie akut die Gefahr eines erneuten Atombombeneinsatzes ist. Vor dem Hintergrund, dass der US-Präsident über den Einsatz von Atomwaffen entscheidet, wird die nukleare Teilhabe Deutschlands zur Falle. Die geplante Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in Deutschland verschärft die Gefahr und macht das Land im Konfliktfall zur Zielscheibe russischer Raketen.

Die Veranstalter erinnern an die mehr als 200.000 Menschen, die 1945 in Hiroshima und Nagasaki unmittelbar oder an den Folgen der Atombombenabwürfe starben, sowie an die gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Folgen von mehr als 2.000 Atomwaffentests. Sie warnen vor neuer atomarer Aufrüstung und fordern: keine Beteiligung Deutschlands am atomaren Wettrüsten, keine neuen Atombomber, den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel und den Beitritt der Bundesrepublik zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Das Programm umfasst ein Grußwort der Stadt durch Stadträtin Katharina Horn, Redebeiträge von Dr. Hildegard Fischer und Dr. Joseph Raab für die IPPNW, Beiträge von Monika Seiller zu Uranabbau und Atomwaffentests sowie von Thomas Rödl für die DFG-VK zu Atomwaffen und Mittelstreckenraketen. Renate Boerger trägt Zitate aus Günther Anders’ „Hiroshima ist überall“ vor. Die Versammlung leitet Brigitte Obermaier; Silvia Schwarz moderiert, John Brunton begleitet musikalisch.

Journalistinnen und Journalisten sind eingeladen, die Veranstaltung zu begleiten und vor Ort Gespräche mit Veranstalterinnen, Veranstaltern sowie Rednerinnen und Rednern zu führen. Weitere Informationen: www.muenchner-friedensbuendnis.de; Rückfragen an Brigitte Obermaier, 0175 48 43 773.

V.i.S.d.P. für die Pressemitteilung: Heinz Michael Vilsmeier, Pressesprecher Münchner Friedensbündnis, im Auftrag des Münchner Friedensbündnisses und des Münchner Bündnisses gegen Krieg und Rassismus.

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